Die Pflicht, als Mensch zu handeln

Gestern trat das neue Polizeiaufgabengesetz (PAG) in Bayern in Kraft. Zwar hat sich der deutsche Staat noch nie an die universellen Menschenrechte gehalten, aber nun wird immer offensichtlicher, dass dieser Christen-Staat in Tradition der Kreuzzüge und der Ermordung von Juden/Jüdinnen sowie Tausenden von Frauen steht. Verdächtigungen gehen oftmals den Weg über Gerüchte und im Hinterhalt lauert zumeist der Pöbel, der seinen niederen Trieben folgt und bereit dazu ist, mit zuzuschlagen, da der Staat der Regierenden ihn schützt. Niedere Triebe haben sie deshalb, weil die ihm zugeHörigen es nie gelernt haben, gemäß ihrer menschlichen Bedürfnisse nach einem guten Leben zu handeln bzw. das menschliche Wohlbefinden in das Zentrum ihres Lebens zu stellen. Nur diesem sollten wir im Interesse der Gattung Menschen verpflichtet sein. Und so steht es auch im §29 der universellen Menschenrechtserklärung: „Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.“ Da es eine universelle Menschenrechtscharta ist, bedeutet „Gemeinschaft“ nichts anderes, als die Gattung Mensch, der alle Menschen angehören und steht in Widerspruch zu germanomanisch-arischen Volksgemeinschaft, die im letzten Jahrhundert der globalen Bevölkerung lehrte, was deutscher Anstand ist. Und eben genau deshalb wurde die Menschenrechte verfasst.

T.W. Adorno war trotzdem ein Mensch, der wie Bloch auf die Hoffnung setzte. Er war jedoch auch realistisch genug, in „“Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit“ vor einem Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als Bedrohung zu warnen.

Zum Recht heisst es in Artikel 9 – 12 der universellen Menschenrechte:

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11

  1. Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
  2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Artikel 12

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Ganz offensichtlich kann von einem „Rechtsstaat“ in Deutschland nicht mehr gesprochen werden. Gemäß „Die smarte Diktatur“ von Harald Welzer basiert dieser elementar auf Gewaltenteilung und die Verfolgung von Selbstjustiz, dazu gehört etwa auch die Unschuldsvermutung. Die Rechtsschutzgarantie, wie es auf der Seite des Netzwerk Menschenrechte heißt, wird damit ausgehebelt.

Dies darf ebenso wenig hingenommen werden, wie Deportationen oder Terror inkl. dem Schwarzhandel mit Waffen an Diktaturen, der Deutschland nach 1945 wieder zu einer wirtschaftlich starken Nation gemacht hat und damit letztendlich für Fluchtursachen mit verantwortlich ist.

Gemäß den universellen Menschenrechten und dem GG Art. 1 Abs. 2 war das Verhalten der Polizei gegenüber dem Geflüchteten aus Togo in Ellwangen sowie dem Vorgehen gegen die Menschen, die ihm beigestanden haben, rechtswidrig.

Skandalös ist auch die Propaganda eines angeblichen „Asylmissbrauches“ von Ezid*innen in Bremen. Seit Wochen reiten die deutschen Medien so darauf herum, dass mensch denkt, die AfD hätte die Leitung des deutschen Propagandaministeriums übernommen. Vor einem Jahr – als es um den falschen syrischen Flüchtling Franco A. ging – wurde die Tatsache, dass er als syrischer Flüchtling anerkannt wurde, kaum skandalisiert. Dabei war dieser falsche Flüchtling tatsächlich gefährlich. Liegt dieses – *räusper* „Ungleichgewicht“ vielleicht daran, dass – wie es Mely Kiyak schrieb – man „als Nazi, als Menschenhasser oder Minderheitenbespucker in diesem Land wie Gott in Frankreich“ lebt? „Und die Türen des deutschen Bundestages stehen ihnen offen“ müsste man hinzufügen.

Es gibt noch viel zu tun, um den Nationalsozialismus aus der Demokratie zu verbannen und um aus der Rechtsidealität der Universellen Menschenrechte eine Realität zu machen, in der wir uns als Menschen begegnen können.

Zum Weiterlesen:

 

 

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Täterin gefasst – Tat muss noch gefunden werden?

Stellen Sie sich mal vor, sind gerade auf dem Weg, um Ihr (Enkel-)Kind aus der Kita abzuholen oder um ihre kranke Mutter zu pflegen oder ggf. um für eine Nachbarin etwas einkaufen zu gehen…, werden aber auf dem Weg dahin plötzlich festgenommen. Angeblich wären Sie durch Videoaufnahmen oder Fotos als Straftäter*in identifiziert worden…

Dies ist kein Schrecken der Zukunft, sondern war Realität für mich.

Am Montag, den 12. März um 19:10 h wurde ich plötzlich von 6 uniformierten Beamten am S-Bahnof Gesundbrunnen festgenommen. Ich stand vor einem Backshop und schaute mir die Waren an und machte Preisvergleich mit anderen Shops und wartete dabei auf die Ringbahn. Ich bin Seniorin, 62 Jahre alt und Sozialpädagogin, die durch die dissozialen Lebensumstände arbeitsunfähig gemacht wurde. Dies eben, weil diese Gesellschaft keine wirkliche soziale Basis hat, sondern auf dem Kampf um’s Überleben und Konkurrenz beruht.

Bei der Festnahme wollten  mir die Beamten noch nicht einmal sagen, weshalb ich an meiner Fortbewegungsfreiheit gehindert wurde bzw. was mir vorgeworfen wurde. Ich wurde dazu genötigt, mit nach oben zu einem Gefangenentransporter zu kommen, in den ich einsteigen musste.  Erst dort wurde mir gesagt, dass ich identifiziert worden sei, am Tag zuvor Steine zuvor auf Polizeibeamte geworfen zu haben. Angeblich gäbe es Videoaufnahmen von mir, die beweisen würden, dass ich „gefährliche Körperverletzung“ sowie „schweren Landfriedensbruch“ begangen hätte.

Ich hatte keinen gültigen Personalausweis dabei, da es relativ viele Taschendiebstähle in Berlin gibt. Es ist mit Stress verbunden, sich neue Dokumente ausstellen zu lassen. 1. muss man auf den Bürgerämtern mit langen Wartezeiten rechnen und 2. zahlt man fast 30 € für einen neuen Ausweis. Ferner ist man nicht dazu verpflichtet, ihn ständig bei sich zu tragen.

Deshalb fuhren sie mit mir zu meiner Wohnung. Im Hauseingang wurde ich fotografiert und ich gab ihnen meinen Personalausweis in der Wohnung.

Hier ist eine aktuelle Statistik von Gesichtserkennung:

Aktuelle Zahlen:
„Bereits vor dem Testlauf einer automatisierten Gesichtserkennung ist die  Polizei dazu übergegangen, Fahndungen durch Fotovergleiche im großen Stil zu betreiben.
Wie die Bundesregierung auf Anfrage der Linken bestätigte, stieg der Einsatz der Gesichtserkennungstechnik seit 2010 von 1673 Fällen auf 27.436 im vergangenen Jahr. Das ist mehr als das 16-Fache.
[…]
Die Betroffenen merkten gar nicht, wenn ihr Aufenthalt erfasst und gemeldet worden war. BKA und LKA identifizierten auf diese Weise 2394 Personen. Hinzu kamen 18.723 Recherchen per Gesichtserkennung durch die Bundespolizei, die insgesamt 1334 weitere Personen identifizierte. Die „Trefferquote“ stieg bei der Bundespolizei von 6,6 Prozent im Jahr 2010 auf 12,7 Prozent. Bei BKA und LKÄ sank der Anteil erfolgreicher Identifizierungen von 6,3 auf 2,9 Prozent.“

http://www.rp-online.de/-1.7469037

Sind falsche Verdächtigungen so etwas wie Ermittlungspannen? „Kollateralschäden“, wenn z.B. eine* falsch Verdächtigte* ggf. dadurch seinen Job verliert?

Insofern habe ich heute – am Leopoldplatz – dagegen protestiert:

„Soziale Prävention statt Polizeistaat“ vor einer Einheit aus NRW, die am Leopoldplatz stand

 

 

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CALL FOR INTERNATIONAL SOLIDARITY FOR MARIELLE FRANCO – SIGN THE MANIFEST

iwspace

MARIELLEOn February 16th, 2018, in Brazil, the government of Michel Temer decreed a Federal Intervention in the State of Rio de Janeiro, transferring the control of security forces to the Military.

Marielle Franco, one of the city councilors of Rio de Janeiro legislature since 2016, was nominated as a member of the local legislative Commission created to monitor the mentioned Federal Intervention. She was the 5th most voted out of 53 candidates in the 2016 municipal elections with 46 thousand votes, as a candidate from the Socialism and Liberty Party (PSOL). Marielle was a self-declared black lesbian woman, born in Favela da Maré (one of the largest favelas in Rio, with around 140 thousand inhabitants), a human rights defender and president of the city’s Commission for the Defense of Women.

On March 10th 2018, Marielle publicly voiced concerns by criticizing specific police actions that had resulted in the killing…

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Für einen menschlichen Frühling

Ich gehe aus dem Haus. Ich freue mich, denn endlich ist Frühling.

Auf dem Weg hin zur Straße bemerke ich, dass die Kinder (einige miteinander befreundete Mädchen* des Wohnhauses) mit Kreide ein Prinzessinnen-Bild im Hof auf den Boden gemalt haben. Für einen Moment – beim Betrachten des Bildes – fühle ich mich wie in einem Märchenschloss… wie in meiner eigenen Kindheit. Liegt es daran, dass ich hypersensibel bin? Denn warum gehe ich nicht achtlos darüber hinweg und sage oder denke: „Ach hier haben die Mädchen in ihrem Prinzessinnenrausch etwas hingekritzelt“? Anders, als im Internet, in dem zunehmend social bots vortäuschen, dass sich hinter icons lebendige und produktive Menschen verstecken, weiss ich, dass die Mädchen ganz real – bzw. wirklich – existieren. Sie sind nicht nur aus Wasser, Fleisch und Blut, sondern auch Trägerinnen faszinierender biochemisch-physikalischer Prozesse, die im Stoffwechselprozess mit der äußeren Natur stehen.

In dem Bild drücken sie also ein reales – symbolisch dargestelltes – Begehr aus. Es sind süße Mädchen. Prinzessinnen möchten geachtet und geliebt werden. Ich liebe ihre hart arbeitenden Mütter und sie. Ich möchte, dass sie weiterhin L E B E N  können und nicht dem globalen Dschihad, der 1914 begann, – d.h. den Grausamkeiten des heutigen Wirtschaftssystems – zum Opfer fallen!

Die Automobbilitarisation muss gestoppt werden !

Wenn Du – noch – Autofahrer bist, oder Dich gar via Chauffeur in einer Blechkarosse herumkutschieren lässt – dann fühl Dich mit diesen Zeilen angesprochen :

ERST WENN DU DIE KLEINEN, ZARTEN MENSCHEN (KINDER), SOWIE DIE TIERE UND PFLANZEN MEHR LIEBST ODER ACHTEST ALS DEIN AUTO, WIRST DU NICHT IM  KRIEG – WIE IN JUGOSLAWIEN AB 1991 – STERBEN! DIES VOR DEM HINTERGRUND, DASS IN SCHWEDEN IMMER MEHR HANDGRANATEN-ATTACKEN DURCHGEFÜHRT WERDEN, DIE AUS DEN BALKANKRIEGEN STAMMEN UND DIE BAYERISCHE POLIZEI JETZT AUCH MIT HANDGRANATEN AUSGERÜSTET WERDEN SOLL.

Ich möchte ein Gesundheitssystem, das für gesunde Lebensverhältnisse sorgt !

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Mutter- und Elternschaft im Neoliberalismus

Neoliberalismus bedeutet in vielen Teilen dieser Erde Krieg, nicht nur im Nahen Osten/Mesopotamien, sondern auch in vielen Ländern Afrikas und Latein-/Mittelamerikas. Dort werden Familien und viele Kinder getötet. UNICEF und „Save the Children“ startet immer wieder Aufrufe, um das Leiden bzw. die physische und psychische Traumatisierung von Kindern zu stoppen. Auch diese Kinder und deren Eltern sind Opfer dieses patriarchalen, kapitalistischen Systems in seiner neoliberalen Phase, in der der Schwarzmarkt – der Teil der „freien Marktwirtschaft“ ist – für Waffen und Söldner täglich zunimmt. Da ich aus Deutschland/Europa schreibe, schreibe ich aus dem – für viele dieser leidenden Familien unerreichbaren – „Paradies“. Doch auch dieses „Paradies“ hat seine Tücken, wenn frau* die glitzernde Fassade von „Menschenrechten“, „Menschenwürde“, „Gendergleichheit“ einen Spalt breit öffnet und die Rechtsidealität mit der sozialen Realität vergleicht.

Dies ist Teil II von „Aus dem Bauch heraus„, zu dem mich ein Artikel vom SPON inspirierte. Ich empfehle ihn und das Buch von Antonia Baum allen Frauen und Paaren, die sich überlegen, ein Kind in diese patriarchale Welt zu setzen: Er heißt: Stillleben und ist ein subjektiver Bericht über die sozialen Realität.

In ihrem Essay merkt Carola Padtberg, nachdem sie den Zwist zwischen den Lebenspartnern „Zwei Menschen, die beide das Gleiche wollen, streiten um Ruhe und Selbstverwirklichung, doch nur einer kann sie haben“ – rekurrierend auf Antonia an:

Von Ji-Elle – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67499370

„Die Fürsorge für ein Kind wird in der Gesellschaft nicht als Arbeit betrachtet, denn sie ist weder messbar noch effizient. Mütter fühlten sich schnell wertlos, so Antonia Baum. Viele würden sich deshalb nur unter anderen Müttern verstanden fühlen, gemeinsam verachteten sie heimlich ihre Männer und kinderlose Frauen, um sich als Märtyrerinnen zu bestätigen.“

Dies ist eben auch ein Phänomen des kapitalistischen / neoliberalen Technopatriarchats (1):

Der Frauenkörper ist darin ausbeutbare Natur, die nur noch Wert auf den Kapitalmärkten des zirkulierenden und spekulativen Finanzkapitals besitzt. Der Wert des „Humankapitals“ wurde in Deutschland bereits unter seine Reproduktionskosten gesenkt. Dies weil: Um einen Arbeitsplatz konkurrieren mittelerweile fast Hundertschaften, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Dies eben deshalb, weil die microelektornische Revolution Lohnarbeit immer überflüssiger gemacht hat und global werden die Arbeitsfähigen immer brutaler von IT-Unternehmen gegeneinander ausgespielt. Es gibt mittlerweile einen tiefen Widerspruch zwischen Natur und Gesellschaft, da die Gesellschaft die Natur – auch des Menschen – zerstört. Dies bekommen Frauen viel härter zu spüren als Männer, deren „Baby“ die Technologie ist, während Frauen ganz natürlich „Menschenleben“ mit ihrem Körper produzieren können.

Da nun einmal Männer die politische Ökonomie bestimmen, sind Frauen für dieses System nur noch „Eierlegende Wollmilchsäue“, die ausgenommen werden. Insofern stimmt die Wahrnehmung von Müttern, die sich lt. Antonia Baum als „Märtyrerinnen“ fühlen und gebärden. Viele von ihnen lassen gar ihre Wut und ihren Frust über ihr Dasein an älteren Nichtmüttern wie mir – Nachkriegskind, dessen Mutter wegen häuslicher Gewalt und Vergewaltigung in der Ehe Suizid begang – aus, da diese Gesellschaft nicht nur durch Frauenverachtung, sondern auch  durch Altersdiskriminierung geprägt ist. Hinzu kommt noch – insbesondere in Deutschland – das bekannte: „Nach oben buckeln, nach unten treten.“ Dies sieht man insbesondere bei den ParteigängerInnen und „LandsmännInnen“ der AfD, die auf dem Weg sind,  Lebensborn 2.0 zu installieren.

Fühlen wir uns aber mal in die Lebensrealität eines Kindes ein, das unter solchen Bedingungen existiert: Kinder sind sehr empfindsame Wesen. Durch Geschlechterkrieg zwischen dem Elternpaar sowie der „Märtyrer*innen-Haltung“ ihrer Mütter empfinden sie sich als Störfaktor im Leben ihrer Mutter. Kindern bleibt nichts anderes übrig, als in gnadenloser Abhängigkeit für die Mutter sich um deren Wohlergehen zu sorgen. Denn:  geht es der Mutter nicht gut, so wirkt sich das negativ auch für das Kind aus.

In Berlin gibt es noch nicht einmal genügend Kita-Plätze, die die Mütter entlasten könnte. Einige Petitionen weisen darauf hin: Wir brauchen Kitaplätze! JETZT! von Christine Kroke weist darauf hin und wurde auch im rbb-inforadio sowie dem Tagesspiegel erwähnt. Es wäre gut, wenn wir selbst aktiv werden würden, denn es stehen sehr viele Geschäftsräume in Berlin leer, worin wir eine Kita eröffnen könnten. Einige stehen sogar in Millieuschutzgebieten leer, in Häusern, die – trotz Verbots – in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Überall entstehen neue Bars, in denen Drogenhandel mit Alkoholika betrieben wird – aber für Kinder und Eltern wird in dieser Mafiaökonomie namens Neoliberalismus nichts getan ?!!!

Ich bitte alle jungen Frauen und Paare, ihren Kinderwunsch eher durch eine Adoption eines Kindes, das seine Eltern verloren hat denn durch eine Neugeburt zu stillen und  Schwangerschaft/Geburt/Kind vorher grundlegend zu „behirnen“ bevor sie in der Gemeinschaft jammernder und frustrierter Mütter landen und ihr Kind zur Neurotiker*in und/oder Psychopath*in  machen. Dies würde sicher auch die Lehrer*innen entlasten. Besonders, wenn bereits die Mütter unter ADS oder ADHS leiden.

Da Jeff Bezos der Ober-Techno-Plutokrat ist, dessen unternehmen MK Turk auch für die Datenkleptokratie von Facebook und Cambridge Analytica verantwortlich ist, werde ich mir das Buch von Antonia Baum auf keinen Fall bei Amazon bestellen. Leider war dem Artikel von Carola Padtberg eine Anzeige zugeschaltet, die eine Bestellung über Amazon empfiehlt. Das Buch kann über jeden Buchladen bestellt werden und frau* spart auch die Zustellungsgebühr.

(1) „Techopatria“ ist ein Begriff, den die „Bielefelder Soziolog*innen“. Ihre theoretischen Forschungen dokumentierten sie in „Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis„, deren Erscheinen ab  2008 eingestellt wurde. Ich sehe seitdem kaum noch fundierte Patriarchatskritik in der neuen feministischen Bewegung, die meiner Auffassung gemäß sehr verkleinbürgerlicht ist, wie man auch am „Mizzy Mag“ sehen kann. In ihrer letzten Debatte im Gorki-Theater hatten sie noch nicht einmal eine Religionskritiker*in im Podium. Damit aber beschreitet das Magazin einen Weg, der hinter das Werk von Olympe de Gouges zurück fällt. Die Frage „Kann Religion heute überhaupt noch als Vehikel verstanden werden, das gesellschaftlichen Zusammenhalt stiftet und Teilhabe ermöglicht?“ konnte deshalb nicht kritisch reflektiert werden. Es war noch nicht einmal möglich, darüber zu sprechen, ob und wie Frauen aus den Religionsgemeinschaften bzw. Institutionen austreten können. Zu untersuchen wäre ferner, ob die Technokratie bzw. Technopatria als globales System mit dem Twitter-World-Leader Donald Trump, der durch Facebook, Cambridge Analytica und Amazon TK Turk an die Macht gehievt wurde, immer mehr Frauen in Religionsgemeinschaften katapultiert, die jedoch heute – durch Zentralisisierungsprozesse – wesentlich als Transmissionsriemen dem „globalen heiligen Krieg“ dienen. Dies eben deshalb, weil auch sie Teil des globalen und totalitären Kapitals in seinem Niedergang sind.

 

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Die „Turker*innen“ von Amazon

Ich las gestern den Artikel von Laura Meschede über ihre Arbeit als Click- und Crowdworkerin für „Amazon Mechanical Turk“ und war tief beeindruckt. Ihr ist ein journalistisches Glanzstück gelungen. Dies vor allem deshalb, weil sie immer wieder ihre Arbeit und den Sinn davon reflektiert(e). Der Artikel beginnt mit

„In einem kleinen Büro am Rande einer indischen Schnellstraße sitzen drei Frauen an veralteten Lenovo-Laptops und tippen Kassenzettel ab. Wofür? Das wissen sie nicht. Sie wissen nur: Mit jedem abgetippten Kassenzettel verdienen sie 0,03 Dollar. Die Frauen sind meine Kolleginnen – und meine Konkurrentinnen im Kampf um den nächsten Auftrag.“

Und es sind weiter unten folgende Reflexionen von ihr im Artikel zu finden:

Eigentlich, denke ich, während ich den siebzehnten Kassenzettel des Tages abtippe, bin ich als Turkerin nichts anderes als eine moderne Fließbandarbeiterin: So wie in der Industrialisierung Tausende Menschen am Fließband mechanische Webstühle zusammengebaut und bedient haben, statt wie zuvor als Weber zu arbeiten, so tippe ich Quittungen ab, statt wie eine Sekretärin den ganzen Vorgang einer Spesenabrechnung zu übernehmen.

Man kann nicht nichts denken, meint die Wissenschaft. Ich sage: Die Forscher haben nie bei Mechanical Turk gearbeitet. Wenn ich einige Stunden lang eine bestimmte Aufgabe bearbeite, ist mein Kopf leer. Meine Hand mit der Maus malt die Umrisse von Gebäuden nach, einmal, zweimal, siebzehnmal, irgendwann tut sie weh, und ich denke: nichts.

Das global agierende – und Arbeiterskräfte rekrutierende – Amazon-Unternehmen ist lt. Recherchen von Journalisten*innen, wie u.a.  Hakan Tanriverdi und Mirjam Hauck für den Datenmissbrauch von Facebook und Cambridge Analytica in hohem Grade mit verantwortlich. So schreiben sie es in „Öfter mal die Apps checken„:

Wie ist Cambridge Analytica an die Daten gekommen?

Die Daten hat der britische Professor Aleksandr Kogan von der Uni Cambridge eingesammelt und sie an Cambridge Analytica weitergegeben. Das geschah über die von ihm entwickelte Facebook-App „thisisyourdigitallife“, das ist dein digitales Leben. Sie war beim Online-Netzwerk als wissenschaftliche Persönlichkeitsforschung angemeldet worden. Über Amazon Turk – einen Marktplatz für digitale Tagelöhner – bot er amerikanischen Nutzern bis zu zwei Dollar an, wenn sie einen Fragebogen ausfüllen. Einzige Bedingung: Sie mussten diese Facebook-App herunterladen.

Dies bedeutet: Kogan war „Boss“ für das Projekt auf Amazon Turk, die von Facebook zur Verfügung gestellt wurde. Eine Radikalisierung der Gesellschaft kam durch die Art und Weise zustande, wie Facebook die Nutzerdaten benutzt. Simon Hurtz beschreibt dies in „Der blaue Riese wankt“ in Rekurs auf Propublika-Dokumentationen und weiteren Recherchen dieses Onlineportals, das sich für seriösen Journalismus einsetzt.

(..) Makler konnten Immobilienanzeigen schalten und dabei Afroamerikaner ausschließen. Facebook ermöglichte es Seitenbetreibern, gezielt Antisemiten oder Rassisten anzusprechen. Im Anzeigenmanager ließen sich Interessen wie „Ku-Klux-Klan“ oder „Wie verbrennt man Juden“ auswählen . (…)

Ich hatte vor einigen Jahren, als ich den Facebook-AdBlocker nicht richtig konfiguriert hatte, plötzlich eine „gesponserte“ Anzeige für die Teilnahme an einer NPD-Demo auf dem „Schirm“, die höchst wahrscheinlich allen „angeboten“ wurde, die sich zum Thema „Flüchtlinge“ oder „refugees“ geäußert hatten.

Verantwortlich dafür sind nicht nur Facebook und Cambridge Analytica, sondern ist vor allem das Unternehmen, dessen Arbeitsmethoden Laura M. sehr anschaulich und eindringlich beschreibt. Es ist die Hölle der „smarten“ mentalen, psychischen und physischen Ausbeutung durch die IT, die von dem CIA-Mann Jeff Bezos gesteuert wird und der damit zum reichsten Plutokraten  von Technopatria wurde.

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EnDrüstung ist angesagt!

Der „globaler Dschihad“, in dem die Muslime aller Welt dazu aufgefordert wurden, Briten und Franzosen zu ermorden sowie terroristische Bombenattentate gegen sie bzw. deren Einrichtungen durchzuführen, begann 1914. Mehr dazu im exzellenten Artikel von Gerhard Piper, den ich in meinem letzten Beitrag verlinkt habe.

Ich möchte noch hinzufügen, da dieser mit: „Die gesamte Menscheit ist bedroht“ als Titel enthält: Mensch*lichkeit, die auch Gerechtigkeit, Sozialethik und Empathiefähigkeit (also gute Moral) beinhalten, wurden darin – insbesondere während 1933-1945 – ausgelöscht.

Dies sieht „man“ auch an der gegenwärtigen deutschen Politik unter dem Kommando einer christlich-evangelikalen Kanzlerin und einem christlich-katholischen Bundesinnenminister sowie dem deutschen Bundespräsidenten Steinmeier., der den Krieg 2003 auf den Irak mit zu verantworten hat.

Momentan werden die Kurd*innen Syriens in der Region und Stadt Afrin von islamistischen Dschihadisten des IS grausam niedergemetzelt, Frauen versklavt, Familien in die Flucht getrieben und auf der Flucht noch bombardiert. Das berichtete eine Mitarbeiterin des kurdischen roten Halbmondes am Sonntag im ZDF.

Syrien ist zu einem Schlachthaus geworden, in dem Menschen – darunter viele Kinder – zu Hunderttausenden durch Waffen aller Art massakriert werden. Waffenlager werden geräumt und Altbestände in Syrien „abgesetzen“. Waffen – bzw. deren Munition – werden produziert, um damit Menschen zu töten. Sie kommen auf den freien Markt, d.h. in die Zirkulation und werden in Kriegen verbraucht, damit die nächste Generation Waffen die Lagerhallen der kapitalistisch-patriachalen Ökonomie füllen kann. Die bewaffneten „Kopfabschneiderbanden“ in Syrien sowie die Soldaten und Generäle der imperialistischen Mächte sind nichts anderes als Erfüllungsgehilfen dieser Ökonomie. Es ist eine Ökonomie, in der menschliches Leben nur als „Humankapital“ gilt und verarmte Familien an der Heimatfront in Deutschland in den Kampf um einen Platz an der „Tafel“ wirft.

Die deutsche Waffenindustrie – vor allem Rheinmetall – ist für das Massaker in Syrien mit verantwortlich. Sie hat, den „OsmanoManiacs“ die Leopard2-Panzer und weitere Waffen geliefert und macht auch seit langer Zeit Bombengeschäfte mit den Saudis, die mit Waffen – made in Germany – im Jemen morden. Die gefährlichen Terrorkommandos von ISIS haben dadurch nun die Region Afrin als Stützpunkt und Operationsbasis für einen Krieg gegen den Iran erobert. Der Zweck: Sie solllten in die Schlacht gegen die Hezbollah (libanesisch-iranische Milizen) und gegen den Iran geworfen werden. Der Plan dazu liegt schon lange ganz weit oben in der Strategie-Schublade des Pentagon und wurde von dem Neocon und Falken John Bolton ausgeheckt. Dieser wurde jetzt zum nationalen Sicherheitsberater von Donald Trump ernannt.

Nur: Der OsmanoManiac Erdogan verfolgt ein eigenes und andere Interesse: Er will die Region – auch im Irak  – von Kurden „säubern“, d.h. den Genozid an Kurden voran treiben und hat den Amerikanern mit einer „osmanischen Ohrfeige“ gedroht.

Parallel dazu wird der Terror des IS gegen sog. „Ungläubige“ auch in Europa zunehmen, wenn wir jetzt nicht aktiv werden. Dies, weil im Grunde mittelerweile die Türkei zu einem islamistischen Terror-Staat geworden ist, der ISIS/ISIL/Daesh schon seit langer Zeit unterstützt.

Angesichts dieser Situation, d.h. dass alle gesellschaftlichen Individuen akut von Massakern dieses Terrorsystems Patriarchat bedroht sind, darf nicht auch noch die Rüstungsspirale weiter angehoben werden! Im Gegenteil: Wir brauchen Frieden, damit wir der Zerstörung der Natur – unserer Lebensgrundlage – entgegenwirken können.

Besonders betroffen und wütend macht mich, dass in Deutschland noch nie jemanden gehört habe, der eine Obergrenze für Waffenproduktion, Waffenexporte, Massaker, Massengräber und Genozide sowie Kindermorde gefordert hat. Dies insbesondere deshalb, weil die angeblich  „deutsche Wertarbeit“ damit „unwertes Leben“ in Form von Verstümmelten, (Invaliden) schafft. Dies täglich. Da sie täglich produziert werden.

Jede produzierte Waffe ist eine zu viel !

Wir brauchen statt dessen mehr Kinderbetreuung sowie Pflegekräfte und Ärzt*innen und… und…. die Mittel dafür.

Unbedingt muss deshalb auch der deutsche Staatsapparat abgerüstet werden!

Deshalb müssen wir einen Frauen*-Streik organisieren!

Hier der Link zum public pad, der uns dabei helfen kann, diesen „auf den Weg“ zu bringen bzw. in’s Werk zu setzen.

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Der globale Dschihad bedroht die Menschheit

Zunächst einmal zum „Dschihad“. Es ist so etwas, wie „heiliger Krieg“, der aufgrund des Terminus „heilig“ in Verbindung mit Krieg heutzutage die Zerstörung von allem, was „heile“, d.h. gesund, brauchbar, intakt und funktionsfähig ist, bedeutet. Also das, was wir als Natur- und Gesellschaftswesen an Lebensmitteln benötigen.

Es gibt ein deutsche Kinderlied, das mit „heile, heile Segen, morgen gibt es Regen“ beginnt und dem entsprechend unsere „Mutter Natur“ als heilbringend ansieht. Dazu gehört insbesondere Wasser als primäres Lebensmittel. Jihad ist etymologisch – also dem Ursprung entsprechend – „der Weg zur Quelle“, d.h. er war ursprünglich auch dem Leben und den Lebensmitteln sowie einem guten Umgang mit der Natur gewidmet. Hintergrund davon  Die literarische Ursprungsmutter des Islam, Hagar, wurde aufgrund weiblicher Eifersucht seitens Sarah „in die Wüste“ geschickt. Hagar musste also Wasser finden, um mit ihrem Kind überleben zu können. Dementsprechend bedeutet „Jihad“ auch: „die Suche“.

In Mesopotamien waren Frauen die Kulturbringer*innen und – wie wir an Inanna / Ishtar sehen, waren sie vor den patriarchalen, abrahamitisch geprägten Religionen in den Tempeln, lebten und lehrten dort.

Seit dem Patriarchat kann von einer Heiligkeit jedoch keine Rede mehr sein. Krieg wurde zum „Vater aller Dinge“ (Heraklit). Das Patriarchat ist ein Gewaltsystem, das auf Mord und Raub beruht. In der Bibel wird dies auch in der die Ermordung Abels durch seinen Bruder Kain beschrieben. (Hintergrund davon: ein zwischen Männern ausgefochtener Streit um Wasser, ggf. zwischen Nomadenstämmen bzw. der zwischen Ackerbauern und Nomaden). Tatsächlich werden 95% aller Homizide von Männern – und überwiegend – an Männern begangen. Die „Brüderlichkeit“ ist also höchst gefährlich, besonders wenn es um „Waffenbrüderlichkeit“ geht.

Und deshalb – wegen der Aktualität – mache ich jetzt einen Sprung zur Neuzeit:

Ein sehr guter Artikel, der zeigt, was „Heilige Kriege“ seit der kapitalistisch-imperialistischen Phase sind, ist der von Gerhard Piper unter der Überschrift: „Als Deutschland 1914 in den Dschihad zog„. Barmherzigkeit und Güte wurden „ausgemerzt“ und evangelische Pfaffen zu Hasspredigern. Dies bei gleichzeitiger Instrumentalisierung des Islam für die Interessen des deutschen Kapitals. Innerhalb dessen wurden Muslime zu Terroristen gemacht und zum Terrorismus angestachelt.

Am 12.05.2005 hatte Panorama dazu eine Sendung gemacht. die immer noch in der Mediathek zu finden ist.

Der deutsche Staat ist seitdem nie ein Rechtsstaat gewesen, sondern ein Terrorstaat, weshalb Adolf Hitler auch in Deutschland zur Macht kam und nicht in Österreich – seinem „Heimatland“ – politische Karriere machte. Dies liegt in der Natur des bürgerlichen Staatsapparates unter dem Kommando großer Konzerne. Adolf Hitler war übrigens auch ein glühender Islamist. Ibn Saud teilte er mit, dass der Islam ehr zu Deutschland passen würde als das Christentum. Einer aus der Goebbels-Bruderschaft setzte dies in Ägypten um: Johann von Leers/Omar Amin, der anschließend mit Gerhard Mertins / Merex AG für die CDU-Schwarzgeldkassen und die deutsche Waffenindustrie bzw. den Unternehmen, die Hitler als politischen Vertreter ihrer Interessen auserwählten. Der Waffenschwarzhandel lief über die Pullacher Geheimagentur, die von Reinhard Gehlen geleitet und später in BND umbenannt wurde.

Deshalb noch kurz zum Staat, da der Geheimdienstapparat „tiefer Staat“ genannt wird, obwohl er quasi als „Überstaat“ wirkt, d.h. den Staat und Staatsbeamte inkl. Politiker überwacht.  In Deutschland wurde nie die Tradition der GeStaPo und SD überwunden, sondern einer aus diesem Apparat fungiert gegenwärtig als Bundespräsident: Frank-Walter Steinmeier.

Der bürgerliche Staatsapparat ist zum einen ideeller Gesamtkapitalist, aber auch Organ zur Niederhaltung der Arbeiterschaft sowie Zerschlagung von Klassenkämpfen in den Händen derer, die das Kapitals kommandieren und davon profitieren, also der herrschenden Klasse. Der Staat als patriarchales Produkt ist aber wesentlich ein Kriegsapparat, mit angehäufter DestruktivQUALifikation, weshalb der Staat primär den Interessen der Rüstungsindustrie folgt. Auch in der Entstehung der kapitalistischen Produktionsweise nach der Erfindung der Dampfmaschine diente die darin eingesetzte Arbeitskraft in Deutschland/Preußen dem Militär.  Dieses hatte Priorität und der Leiter der Textilmanufaktur für die Uniformherstellung war ein Beamter. Das war der Ursprung des deutschen Staatskaptalismus mit „Dienstpflicht“ aller Arbeitenden unter Bevorzugung von Uniformierten, d.h. Soldaten und Polizeibeamten. Der „deutsche Dschihad“ diente dementsprechend primär der Militärmaschinerie und seiner Ausdehnung.

Die Auswirkungen davon erleiden wir heute: eine humanitäre Katastrophe. Krieg und Terror, Kriegsterror, der auch die in Europa lebenden Menschen bedroht.

Untergang 2.0 im globalen Dschihad?

Schaut, was in Syrien passiert: Massenmord für die Interessen des globalen militär-industriellen Komplexes und einiger weniger reicher Männer, wie Jeff Bezos.

Der deutsche Gewerkschaftsapparat trägt dies mit, obwohl die Gewerkschften als Organisation für Arbeiter*innen-Interessen tätig sein sollten! Er ist eine tragende Säule des deutschen Staates, der Kinder hungern, verelenden und ermorden lässt.

Ich werde dies nicht mehr hinnehmen und fordere alle Arbeiter*innen dazu auf, dies ebenfalls nicht mehr unterstützen. Wir werden der globalen Kriegsmaschinerie unterworfen, die den gesamten Planeten zerstört! Das dürfen wir nicht mehr hinnehmen!

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Gedanken zum BDS

Gestern fand ich in meiner Twitter-Timeline einen Tweet von von „ReDoc“ (Research & Documentation), der darauf aufmerksam machte, dass das BDS-Movement eine Agit-Prop-Veranstaltung vor der ITB (Internationale Tourismus-Börse) in Berlin veranstaltet hat.

 Ich will dies zum Anlass nehmen, über Sinn und Unsinn solcher Kampagnen zu schreiben. Ich werde dies eher grundsätzlich tun:

Die Initiator*innen und Aktivist*innen der Kampagne arbeiten mit bürgerlichen Mitteln, die völlig aus dem Blick verloren haben, was „politische Ökonomie“ bedeutet und dementsprechend nicht analysieren, dass

  1. die schlimmste und beherrschendste Okkupation die des Kapitals ist, was den gesamten Planeten und die Lebewesen auf ihm im Würgegriff hält und dass
  2. Neokolonialismus als Teil des globalen Imperialismus aus den Akkumulations- und verwertungsinteressen des Kapitals entsteht. (Dies ist nachzulesen bei Karl Marx, Rosa Luxemburg und Fritz Sternberg) und
  3. Inmitten einer von großen Global Playern – u.a. in der IT Branche (google & Co.) – der Boykott einer einzelnen Nation völlig an der Realität vorbei agiert.

Der Staat Israel ist Resultat des europäischen Imperialismus des letzten Jahrhunderts. Am Kolonialismus hat sich – wie u.a. Nathan Weinstock in „Das Ende Israels?“ beschrieb, auch die palästinensische Oberschicht, die Großgrundbesitzer, durch Landverkäufe an die Zionisten bereichert:

Der Zionismus folgt seiner eigenen, immanenten Logik, und die zionistische Besiedlung wird Folgen haben. Erste Konsequenz des Zionismus: Enteignung der Fellachen. »Das Landproblem rührte hauptsächlich daher, daß abwesende Grundeigentümer große Flächen Land an Individuen oder an zionistische Gewerkschaften verkauften. Ein gängiger Begleitumstand dieser Verkäufe war die Enteignung jener, die dort lebten, denn welches Interesse sollte wohl für die Zionisten der Besitz an Land haben, das an Araber verpachtet war? So sahen sich die Unglücklichen, die ihren Lebensunterhalt oft Generationen hindurch auf eben jenem Boden verdient hatten, von Haus und Hof vertrieben und ohne jede Entschädigung der einzigen Unterhaltsmöglichkeit, die sie hatten, beraubt. (. . .) Die enteigneten Pächter, die eigentlichen Opfer der jüdischen Einwanderung, waren der Kern des Palästina-Problems.«  Richtig ist zwar, daß dieses Land von den Großgrundbesitzern für gutes Geld verkauft worden ist. Die Fellachen jedoch sind nie gefragt worden, ebenso wie die palästinensischen Massen nie veranlaßt wurden, ihre Meinung zu dem zionistischen Projekt abzugeben, weder vor noch nach der Erklärung Balfours. (…) Der Fellache wird von der auf Wucher beruhenden Ausbeutung des Effendi zu Grunde gerichtet. Die Verschuldung nimmt katastrophale Ausmaße an. Die Zinssätze – gewöhnlich etwa 30% – erreichen stellenweise 50%. Unter solchen Bedingungen und in Anbetracht der parasitären Mentalität der Großgrundbesitzer, die ihre Länder vor allem als eine Spekulationsinvestition betrachten, bleibt die arabische Landwirtschaft dem technischen Fortschritt verschlossen. Bis zum Hals verschuldet, kann der Fellache seine Anbaumethoden nicht modernisieren. Der Effendi findet in der Immobilienspekulation lukrativere Verwertungsmöglichkeiten für sein Kapital und interessiert sich nicht für seine Länder. (…) Während die Feudalherren mit diesen gewinnbringenden Transaktionen fortfahren (die Bodentransaktionen bringen ihnen die nette Summe von 854796 Pfund im Jahre 1933, von 1647836 Pfund im Jahre 1934 und von 1699488 Pfund im Jahre 1935 ein), erlaubt eine verborgene Zusammenarbeit mit den Engländern und mit den Zionisten es ihnen dennoch, ihre herrschende Position aufrechtzuerhalten.  (…) Aber während diese Führer in der Öffentlichkeit Brandreden gegen den Zionismus verstärkt führen und jede Übergabe des von den Vorfahren erhaltenen Bodens an die Juden als »Verrat« bezeichnen, bereichern sie sich insgeheim dennoch damit, indem sie weiterhin genau jene denunzierten Geschäfte mit ausgesprochenem Eifer fortführen. Die fanatischen Tiraden sind zum Scheine für die Öffentlichkeit bestimmt. Sie gestatten es, die Unterstützung der Massen zu erschleichen. Sie dienen jedoch ohne Zweifel auch zu anderen, weniger beschämenden Zielen. Unter dem nationalistischen Druck wagen es die kleinen arabischen Bodenbesitzer nicht mehr, offen ihr Land an die Juden zu verkaufen.  Während der Revolte von 1936 bis 1939 richten die Anhänger der Hussein! sogar die »Verräter« hin. »Aber in derselben Zeit machte ein naher Verwandter des Mufti einen einträglichen Handel damit, daß er sich gerade auf diesen angeblich kriminellen Märkten dieser Art bewegte, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied, denn diese Person zwang kleine arabische Bodenbesitzer, ihr Land ihm zu Spottpreisen zu verkaufen, und er verkaufte das Land sofort zu den üblichen übermäßig überhöhten Preisen an die Juden weiter.« mit den Engländern und mit den Zionisten es ihnen dennoch, ihre herrschende Position aufrechtzuerhalten.

Landgrabbing sowie Gentrifizierung ist Teil des kapitalistischen Konzentrations- und Akkumulationsprozesses. Das Problem ist die bürgerliche Linke, die dies nicht erkennt, sondern so behandelt, als könne es einen „gerechten“ und harmlosen Kapitalismus geben und keine Klassenanalyse betreibt. Dabei – wie Karl Marx dies in „Die ursprüngliche Akkumulation“ abhandele – begann der Kapitalismus mit der Vertreibung von Bauern von ihrem Land. Kapitalismus bedeutet eben auch „Expropriation“ und „Proletarisierung“.

Am Treiben der Deutschen Bank in den USA konnte man dies ebenfalls feststellen. Dies macht Jutta Ditfurth (1) in „Slumlord und Kolonialist„. Sie schrieb:

In Cleveland z.B. lebten in rund 7.000 Häusern auf innerstädtischen Grundstücken vorwiegend ärmere Menschen, viele Afro‐ und Hispano‐Amerikaner_innen. Mit undurchsichtigen rechtlichen Konstruktionen war die Deutsche Bank Eigentümerin dieser Immobilien geworden und ließ die Menschen, oft mit Polizeigewalt, räumen. Mit der Hypothekenkreditkrise von 2007 stand bald jedes zehnte Haus in Cleveland leer, und Straßen, die einmal als gute Adressen gegolten hatten, wurden zu Slums. Wenn ich heute aus meinem Fenster sehe, frage ich mich, wo die etwa 20.000 bis 100.000 Menschen leben, die die Deutsche Bank allein in Cleveland insgesamt vertrieben hat.

Ich frage mich: Warum blieb der Protest in Deutschland dagegen aus? Weil es keine israelische Bank war, die dies organisierte?

In dem Moment, wo unbewohnte Grundstücke mehr Spekulationsgewinn einbringen als bewohnte Immobilien, werden sich u.a. „dank“ dem globalen Finanzdienstleister „BlackRock“ & Co. Vertreibung und „Verslumung“ potenzieren bzw. stark zunehmen. Auch heute sind es hauptsächlich Arbeiter*innen bzw. pauperisierte Schichten, die wohnungslos gemacht werden, wodurch sich im Grunde eine Klassenanalyse – wie sie Nathan Weinstock für Palästina machte – aufdrängt.

Zum Kapitalismus gehört auch sein gesellschaftliches Verhältnis, in dem die Zirkulation und Reproduktion von Kapital organisiert ist. Zu diesem Zweck wurde der Nationalstaat geschaffen. Wenn nun, wie dieser – also Aufbau eines palästinensischen Nationalstaates – ein Ziel der  palästinensischen Nationalisten ist, so wird sich am Elend der palästinensischen Arbeiter*innen nichts verändern. Dies umso mehr, weil die Überakkumulation von Kapital keine nationalstaatliche „ursprüngliche Akkumulation“ in Palästina mehr zulässt. Diese aber wäre die Voraussetzung für einen eigenständigen Staat und um im neoliberalen, globalen Kapitalismus und innerhalb der Weltmarktkonkurrenz überhaupt bestehen zu können.

Dies bedeutet: Wir brauchen eine transnationalistische Bewegung zur Überwindung des Kapitals und seines bürgerlichen Verkehrsverhältnisses und damit auch der Nationalstaaten. Ziel sollte die Wiederherstellung des menschlichen Gemeinwesens sein, in der der Mensch als Mensch und nicht gemäss seiner ethnischen Zugehörigkeit anerkannt wird bzw. das Wohlbefinden des menschlichen Individuums im Zentrum einer sozialen Bewegung steht. Davon ist jedoch die BDS-Bewegung weit entfernt.

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(1) Ich erwähne Jutta Ditfurth nicht, weil ich ihr nahe stehe bzw. ihren Kampf gegen das BDS-Movement unterstütze, sondern weise lediglich auf ihre Rede hin, da sie die Deutsche Bank auf Basis ihres historischen Hintergrundes sehr gut kritisierte. Da der Antisemitismus (die organisierte Unmenschlichkeit) sich in der bürgerlichen Gesellschaft verbreitete, ist jede bürgerliche Bewegung nicht davor gefeit, antisemitisch zu wirken bzw. antisemitische Elemente und Persönlichkeiten anzuziehen bzw. in diese Bewegung mit aufzunehmen. Das BDS-Movement zeigt dies auf. Es betrifft in gleicher weise aber auch alle anderen bürgerlichen politischen Parteien und Gruppierungen.

 

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Aus dem Bauch heraus

oder auch:

Wie kann der „Krieg der Bäuche“ und Kindesmissbrauch für Profitzwecke aufgehoben werden?

Ausschnitt aus einer Kollage von Hannah Höch

Zunächst einmal: Viele existieren und handeln aus dem Bauch heraus. Es heisst auch: Du bist, was Du isst… (wobei wir bei „gesunder Ernährung“) wären, die jedoch eine Wissenschaft ist.

Dieser Artikel ist in Anlehnung an Alice und Otto Rühle geschrieben, die sich beide mit proletarischen Kindern beschäftigten und kommunistische Erziehungswissenschaftler*innen waren.

Kapitalismus bedeutet: ständiger Krieg

  • der Konkurrenten gegeneinander
  • der beiden Klassen (Arbeiter*innen auf der einen Seite und Kapitalbesitzer*innen auf der anderen) gegeneinander
  • um preisgünstige oder strategisch wichtige Bodenschätze
  • um Weltmarktanteile
  • um Welthegemonie, die u.a. durch ein „robustes Militär“ und technologischen Vorsprung erreicht werden kann
  • auf dem Feld der Ideologie/Theorie, insbesondere auf dem politischen Feld (wobei reflektiert werden muss, dass die Politik nur die Weiterführung des Krieges mit anderen Mitteln ist)

Kapitalismus ist aufgrund der Konkurrenzfaktoren der Kapitalbesitzenden gegeneinander auch ein Krieg gegen die Arbeitenden, da die Lasten an sie abgegeben werden. Dies, weil sie ihre Konkurrenz dadurch besiegen wollen, dass sie ihr Produkt preisgünstiger anbieten und dies nur über Lohnsenkung erreichen können. Dies wird auch im Rahmen imperialistischer Markteroberung durchgesetzt. Z.B. wurde Deutschland durch die Agenda 2010 und Hartz-Gesetze inkl. Ausweitung der Leiharbeit zum Dumpinglohnland, wodurch Deutschland einen Riesenhandels(bilanz)überschuss erwirkt. (siehe dazu auch den Blogartikel: „Europas Niedergang„) Dadurch verstärkt sich die Konkurrenz der Arbeitenden gegeneinander. Dies sowohl bei Bewerbungen (jede*r versucht sich besser zu verkaufen, als der/die ander*e) als auch innerhalb der Arbeitsstelle, um sich Vorteile auf Beförderung bzw. Lohnsteigerung zu verschaffen oder auch, um der nächsten Kündigungswelle zu entgehen.

Dieser Konkurrenzkampf beginnt schon in der Schule, der aus den Kindern „brauchbares Humankapital“  für die kapitalistische Wirtschaft machen soll. Darin lernt das Kind, dass es nicht ausreicht, sich einfach nur wohl oder gut zu fühlen, sondern es wird darin trainiert, den vom Lehrer vorgegebenen Stoff zu beherrschen und besser zu sein, als „die anderen“. Das Konkurrenzprinzip vergiftet Freundschaften und löst brutale Mobbingwellen in den Schulinstitutionen aus. Einige Kinder werden dadurch zu dissozialen, empatielosen Persönlichkeiten und andere – besonders die sensiblen – werden dadurch bereits arbeitsunfähig, depressiv, stark verunsichert und ebenfalls dissozial, weil sie kein Vertrauen mehr zu anderen Kindern entwickeln können. Misstrauen ist ein Faktor, der dissozialisiert. Der entfesselte Kapitalismus, der heutige Neoliberalismus, lässt wirklich soziale Interaktionen nur noch in Nischen zu.

Verlassen wir nun die Schule, obwohl „Schule“ (=Schulung) und damit Weiterbildung bekanntlich nie aufhört. Obwohl. ob wohl? Es ist eher ein Unwohl; denn: Es gibt erschreckenden Bildungsmangel – gerade was das Leben besonders Schutzbedürftiger – der Kinder – betrifft. Ein Staat müsste sich deshalb für das Kindeswohl stark machen und angehende Eltern bzw. solche Paare, die einen Kinderwunsch haben, darüber aufklären, was dem Kindeswohl und seiner Gesundheit und Entwicklung dient.

Es müsste wesentlich mehr Aufklärung über weibliche Sexualität und die Orgasmusfähigkeit von Frauen sowie Schwangerschaftsverhütung z.B. in den öffentlich-rechtlichen Medien und kostenlosen Volkshochschulkursen berichtet werden. Die bürokratisch-kapitalistisch intendierte „Familienplanung“ müsste jedoch abgelegt und das Prinzip der Lebenslust gelebt werden, wie  Raoul Vaneigem es in „Das Buch der Lüste“ beschreibt.

Auf lustvolle Mutter- und Elternschaft hatte bereits Wilhelm Reich im letzten Jahrhundert hingewiesen. Er artikulierte in einem seiner Bücher, dass die Zuneigung der Eltern zu ihrem Kind nur durch lustvoll-liebevolle Erotik/Sexualität entstehen kann. Fehlt sie, so wird sie auch dem Kind fehlen und die Interaktion zwischen Eltern und Kind wird geprägt durch Gleichgültigkeit, einem durch und durch kapitalistischen bzw. ökonomischen Prinzip.

Ich lebe in einem Umfeld, in dem viele Frauen in proletarischen Großfamilien quasi wie Gebärmaschinen wirken. Es gab und gibt keinen Bruch mit dem patriarchalen Traditionalismus des ländlich und religiös indoktrinierten – angeblichen  – Kinder“segens“ bzw. der von deutschen Feminst*innen kritisierten K’s, wozu Kusche(l)n, KinderKriegen, Küche samt führerKult gehört(e). Freilich gehört dies zum patriarchalen „Krieg über die Bäuche der Frauen“, dem „wachset und mehret Euch“, wie es die patriarchalen Götter befohlen haben. Dass dies noch so ist, ist der mangelnden Emanzipation aller benachteiligten Frauen geschuldet, an der der kapitalistisch-patriarchale Staat kein Interesse hat. Frauenkörper sind für ihn Ausbeutungsmaterial wie die durch Glyphosat verseuchten Äcker. Keinesfalls jedoch – oder nur einem sehr geringen Prozentsatz – basiert er meiner Wahrnehmung gemäß auf der Verschwörungsideologie nichtdeutscher „Menschen/Muslime mit Migrationshintergrund“, um das „Deutschtum“ zu unterwandern bzw. Deutschland zu erobern, wie es in der Halluzi-Nation von Thilo Sarrazin zu lesen ist.

Und nun – fast wirkt es so, als ob sich viele (bio-)deutsche Mittelstandsfrauen die Propaganda von T.S. zu eigen gemacht hätten – gibt es in Berlin einen Babyboom in den Reihen deutscher Frauen. Doch anders als die proletarischen Frauen, treten sie als Kampfmütter der Mittelklasse in Erscheinung. Zum einen sind es z.T. überbesorgte „Helikoptermütter“, zum anderen schieben Frauen aller Schichten ihren dicken Schwangerschaftsbauch oder das um den Bauch gewickelte Baby oftmals wie einen Kampfpanzer vor sich her. Es sind Frauen, die meinen, dass ihr Bauch und ihr Produkt etwas Wert ist (z.B. „den demographischen Kollaps“ verhindert) und dafür fordern sie Gegenleistung. Darunter sind höchstwahrscheinlich viele Frauen, deren „Start-Ups“ bzw. Karriere auf dem „freien Markt“ gescheitert ist.

Mir tun die Kinder leid, denn im Grunde werden sie für den Überlebensegoismus und die prokapitalistische Einstellung ihrer Mütter/Eltern missbraucht. Dies vor allem in den Großstädten dieser Erde, in denen die Kinder mit Abgasen/Feinstaub, Schwefeldioxiden, Stickoxiden, Ozon, Benzol und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffen vergiftet und krank gemacht werden.

Auch in Berlin habe ich bislang kaum keinen Aufschrei seitens besorgter Eltern in Folge des „Dieselgates“ gehört. Dies zumindest gemessen am Babyboom! Das halte ich für verantwortungslos. Denn die Automobilmafia bzw. die „Industriekapitäne“ machen weiter und wollen Profit auf Kosten unserer Gesundheit. Menschliches Leben ist für sie wertlos und wir werden wie Arbeits- und Konsumvieh behandelt, wodurch die Erde zum Schlachthaus wird.

Da dies nicht erfolgte, gehe ich davon aus, dass es einen weiteren Grund für den Baby-Boom gibt: Mittelstandsfrauen wollen sich noch – so lange wie möglich – ein „heiles Leben“ vorgaukeln. Sie igeln sich darin ein und gucken auch keine Nachrichten mehr, da sie diese „zu sehr aufregen“. Dies sagte eine Mutter zu mir. Ich höre auch öfter von Müttern: „Als Mutter habe ich so viel mit meinem Kind / meinen Kindern zu tun, dass ich dazu keine Zeit habe. Auch den Kopf dafür habe ich nicht.“ Sie ziehen sich also völlig von gesellschaftlichen Problemen zurück. Dazu gehören auch Frauen der Linken, die die Politik nicht mehr mitmachen wollen, weil die darin vorherrschende kaltschnäuzige Männerdominanz und der patriarchale Habitus, den auch viele Frauen angenommen haben sie zu sehr belastet.

Und zu den „Helikoptermüttern“ kann ich nur sagen: Sie „helikoptern“ nur sich selbst und missbrauchen dafür ihre Kinder, deren Gesundheit ihnen völlig gleichgültig ist.

Hier sind die Analysen der Luftverpestung durch den Automobilitarismus (synonym für die kapitalistisch-patriarchale Industriegesellschaft):

Auswirkungen von Feinstaub auf Neugeborene und Babys im Mutterleib

Schlechte Luft macht Kinder weltweit krank

Feinstaub und Stickoxide: Gefährdung nicht unterschätzen

Es gibt natürlich weitaus mehr Artikel dazu  (einfach die Suchmaschinen dazu bedienen…)

Nun zur Aufhebung: Sie ist u.a. im Buch von Alice und Otto Rühle in „Erziehung und Gesellschaft“ angelegt. Darin heisst es auf der ersten Seite in „Programm unserer Arbeit„:

L e b e n  w i l l  g e l e b t  s e i n.  Nichts weiter. Kein Zweck, keine Zielsetzung. Keine Spekulation und Meditation. Nur eine Aufgabe: Leben! Leben bewahren! Leben fortsetzen! Das ist das ganze Geheimnis“ („der Frage nach dem Sinn des Lebens, dem sich die Menschen seit Jahrtausenden“ widmen, A.S.).

Wer lebt, möchte gut leben. Doch gut und Güte wird und wurde bereits im letzten Jahrhundert verhindert, in dem ich aufgewachsen bin. Denn ich hörte andauernd von den scheiß Erwachsenen: „Dich hat man vergessen, zu vergasen“. Die automobilitärische – patriarchal-kapitalistische Gewaltmaschine muss gestoppt werden!!!

Ich denke, dass wir für das Leben unserer (Enkel-)Kinder „auf die Barrikaden“ gehen sollten! Wir brauchen eine völlig neue Verkehrs- und Umweltpolitik und damit auch Gesellschaftspolitik, die dazu beiträgt, dass unsere (Enkel-)Kinder nicht mehr krank gemacht werden und die Menschheit nicht mehr auf die Schlachtbank für die Profite der Rüstungsindustrie getrieben wird.

Wie wäre  es mit einem großen Krachflashmob vor dem Bundesverkehrsministerium?

Immerhin hat der VCD e.V. Bundesverband am 1. Februar einen Flashmob vor der CSU-Zentrale in Berlin gemacht. Hier dessen Presse-Erklärung dazu.

Was stoßen Panzer und Tornados bzw. das Kriegsmaterial „made in Germany“ aus? Vielleicht wäre es deshalb besser, vor das Bundesverteidigungsministerium oder vor das Bundeswirtschaftsministerium zu ziehen???

 

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