„NafrI“ and global patriarchal sexual harassments

Ich definiere diesen unberiffenen Terminus „Nafri“ (unbegriffen, da ich kaum annehme, dass diejenigen, die den Terminus geprägt haben, tatsächlich die Kultur und Lebensgewohnheiten plus Geschichte Nordafrikas kennen) mal in Bezug auf „männlich-sexistische Intensivtäter“.

Und noch etwas Hintergründiges zur Geschichte diese Betitelung, wie ich bereits in meinem Kommentar zuvor erwähnte: „Seinen Ursprung hat dieser Ausdruck (…) in der Neonazi-Szene als abwertende Bezeichnung für Nordafrikaner allgemein.“

Mit denen (Alt- und Neonazis sowie deutschen Intensivhassern) musste ich leider aufwachsen. Es waren allesamt deutsche Männer. Die nahmen sich heraus, mich als junges Mädchen unter Alkohleinfluss zu betatschen und zu begrapschen. Sie haben auch versucht, mich im alter von 15 Jahren zu vergewaltigen. Und es gab Rockergruppen, wie die „Hells Angels“, die mir auflauerten, um mich ebenfalls zu betatschen, d.h. handgreiflich mir gegenüber zu werden. Bei denen war täglich so etwas „taharrush gamea“ üblich, also – die patriarchal übliche Frauenbegrapscherei durch Männergruppen-, die nach der Silvesternacht 2015/16 von „AfDundCoKG“ – (KG=KriegsGemeinschaft) – nur auf die Fremden und Nichtdeutschen projiziert wurde.

Es war und ist immer noch üblich, weiblichen Bedienungen in Gaststätten jovial auf den Po zu klopfen, die eigene Ehefrau zu vergewaltigen sowie die eignen Töchter den Begierden der männlichen Kumpels preis zu geben. Dies skandalisiert(e) die Frauengruppe „Wildwasser“ seit 1983. Die in dieser Selbsthiflegruppe organisierten Frauen fanden heraus, „dass die Täter meistens aus dem innerfamiliären oder sozialen Umfeld des Opfers kommen (95 %), da hier eine größere Abhängigkeit vom Täter besteht.“

Nicht nur das: deutsche männliche Kegelbrüderhorden sowie betrunkene deutsche Fußballfans im Ausland führen sich oftmals so auf, als wären sie die Herren des Landes und als würden die einheimischen Frauen ihnen gehören, bezeichnen sie als „Schlampen“, machen dicke und ältere Frauen regelrecht „zur Sau“ und stellen jungen, gut aussehenden Frauen nach.

Das Oktoberfest in München zeigt den Sexismus deutscher, weißer Männer jedes Jahr exemplarisch auf. In einer Nachlese des Oktoberfestes 2016 in der TZ wird folgender „Antänzer“ – übrigens von einem Mann – beschrieben:

„Besonders ist mir ein Kandidat in Erinnerung geblieben, der geschlagene sechs Mal zu einer meiner Freundinnen ankam, um sie entweder nur anzusprechen, ihre Hände zum Tanzen ergriff oder sie einfach direkt von hinten antanzte. Dass besagte Freundin einen Verlobungsring trug und klar darauf hinwies, dass sie nicht interessiert sei, kommentierte der junge Herr ganz nüchtern mit: ‚Wenn sie verlobt ist, freut mich das wirklich für sie, aber wenn ich herausfinde, dass das nicht stimmt, klatsche ich sie weg.‘ Puh.“

Und hier noch zum Weiterlesen: Deutsche Respektlosigkeiten

Wichtig ist, dass wir uns nicht nur gegen die patriarchal-sexistischen Machtmänner organisieren, sondern auch Frauen, wie z.B. Boutheina El Alouadi, Nadia Murad sowie Mona Eltahaw, Azza Soliman, Shereen El Feki etc. und deren Frauen*organisationen unterstützen!

Ich benutze „NafrI“ nun gemäß seiner Etymologie als Kürzel für „Nazistisch-fürchterlich-reaktionäre Intensivtäter“. Und es ist ja auch kein Geheimnis, dass sich deutsche Intensivtäter nach 1945 in Nordafrika breit machten. Hier nur einer der Hundertschaften: Der Nazi und Islamist Omar Amin

(translation into English is in work)

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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