Kommunismus ist Freiheit

Axel Honneth scheint einen anderen Marx und einen anderen Sozialismus zu kennen und zu meinen als den, den ich kenne und dessen Theorie keine Idee, sondern Wissenschaft bzw. eine wirkliche Bewegung ist. »Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, woran die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung.« (MEW 3, S.35)  In seinen Frühschriften, den Pariser Manuskripten beschäftigte sich Karl Marx mit Entfremdung und antizipierte eine Gesellschaft, die auf Liebe zueinander beruhte. Ich schlussfolgerte vor einigen Jahren, als ich diese las, dass Marx dies auch auf Basis seiner Liebe zu Jenny zu Westfalen schrieb. Im Excerpt zu James Mill heißt es:

„Gesetzt, wir hätten als Menschen produziert: Jeder von uns hätte in seiner Produktion sich selbst und den andren doppelt bejaht. Ich hätte 1) in meiner Produktion meine Individualität, ihre Eigentümlichkeit vergegenständlicht und daher sowohl während der Tätigkeit eine individuelle Lebensäußerung genossen, als im Anschauen des Gegenstandes die individuelle Freude, meine Persönlichkeit als gegenständliche, sinnlich anschaubare und darum über allen Zweifel erhabene Macht erkannt und genossen. 2) In deinem Genuß oder deinem Gebrauch meines Produkts hätte ich unmittelbar den Genuß, sowohl des Bewußtseins, in meiner Arbeit ein menschliches Bedürfnis befriedigt, als das menschliche Wesen vergegenständlicht und daher dem Bedürfnis eines andren menschlichen Wesens seinen entsprechenden Gegenstand verschafft zu haben, 3) für dich der Mittler zwischen dir und der Gattung gewesen zu sein, also von dir selbst als eine Ergänzung deines eignen Wesens und als ein notwendiger Teil deiner selbst gewußt und empfunden zu werden, also sowohl in deinem Denken wie in deiner Liebe mich bestätigt zu wissen, 4) in meiner individuellen Lebensäußerung unmittelbar deine Lebensäußerung geschaffen zu haben, also in meiner individuellen Tätigkeit unmittelbar mein wahres Leben/Wesen, mein menschliches, mein Gemeinwesen bestätigt und verwirklicht zu haben. Unsere Produktionen wären ebensoviele Spiegel, woraus unser Wesen sich entgegen leuchteten.
Dies Verhältnis wie dabei wechselseitig von deiner Seite geschehe, was von meiner geschieht.
Betrachten wir die verschiedenen Momente, wie sie in der Unterstellung erscheinen: Meine Arbeit wäre freie Lebensäußerung, daher Genuß des Lebens.“

Darin kommt der Begriff der  Freiheit in „freie Lebensäußerung“ vor. Er beschreibt und antizipiert einen Zustand, in der der Mensch voller Lebensfreude und für den direkten Genuss produziert.

Ich kenne dies aus meiner Kindheit und aus Zeiten großer Liebe. In meiner Kindheit bastelte ich etwas Schönes für meine Mutter oder malte ihr ein Bild, was ich ihr dann schenkte. Es bereitete mir bereits Freude innerhalb des kreativen Prozesses und es war dann doppelte Freude, wenn ich ihr diesen selbst geschaffenen Gegenstand übergab und das Leuchten in ihren Augen sah. Und wenn wir in jemanden verliebt sind, ist es schön, miteinander zu essen. Voller Vorfreude auf den geliebten Gast beginnen wir mit der  Zubereitung der Speise und im gemeinsamen Genuss des Essens ist es tatsächlich ein doppelter bis dreifacher Genuss. Auch dies ist ebenfalls keine Idee, sondern erlebte Wirklichkeit inmitten einer Gesellschaft, die entfremdet ist und eben deshalb nur Momente sind, Kurzurlaube vom Tod.

Tatsächlich ist es ein großer Unterschied, ob wir für einen anonymen Markt oder für ein konkretes Individuum produzieren. Die Entfremdung der kapitalistischen Produktion  beraubt uns unserer Lebensfreude, unseres Lebensgenusses.  In der kapitalistischen Marktwirtschaft wurde Genuss durch Konsum ersetzt.

Doch kommen wir nun zu dem, was Karl Marx unter Freiheit verstand: Er verstand darunter eine Situation, in der die Mühsal des Lebens, der Fluch der Arbeit beseitigt ist. Erst dann, wenn die Notdurft, die Notwendigkeit, d.h. alle Not beseitigt ist, können wir Menschen das Tor zur Freiheit aufstoßen. Freiheit im Kapitalismus bedeutete für ihn dagegen Expropriation. Der „doppelte befreite Lohnarbeiter“ war seiner Produktionsmittel beraubt und hatte nur die Freiheit, seine Ware Arbeitskraft an einen Kapitaleigner zu verkaufen. Aber da er daran mitwirkt, die Produktivkräfte zu entwickeln, die die gesamte Menschheit und jedes menschliche Individiuum zukünftig von jeglicher Not befreien können, ist die Lohnarbeit wiederum die Voraussetzung der Freiheit. Die Voraussetzung dazu beschreibt er in den „Grundrissen der Kritik der politischen Ökonomie„, die auch zu seinen „Frühschriften“ zählen:

„Der Austausch von lebendiger gegen vergegenständlichte, d.h. das Setzen der gesellschaftlichen Arbeit in der Form des Gegensatzes von Kapital und Lohnarbeit – ist die letzte Entwicklung des Wertverhältnisses und der auf dem Wert beruhenden Produktion. Ihre Voraussetzung ist und bleibt – die Masse unmittelbarer Arbeitszeit, das Quantum angewandter Arbeit als der entscheidende Faktor der Produktion des Reichtums. In dem Maße aber, wie die große Industrie sich entwickelt, wird die Schöpfung des wirklichen Reichtums abhängig weniger von der Arbeitszeit und dem Quantum angewandter Arbeit, als von der Macht der Agentien, die während der Arbeitszeit in Bewegung gesetzt werden und die selbst wieder – deren mächtige Wirksamkeit – selbst wieder in keinem Verhältnis steht zur unmittelbaren Arbeitszeit, die die Produktion kostet, sondern vielmehr abhängt vom allgemeinen Stand der Wissenschaft und dem Fortschritt der Technologie, oder der Anwendung dieser Wissenschaft auf die Produktion.“ (K. Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, S. 592)

Auf S. 601 des gleichen Buches beschreibt er die Voraussetzung individeller Freiheit: „Sobald die Arbeit in unmittelbarer Form aufgehört hat, die große Quelle des Reichtums zu sein, hört und muss aufhören, die Arbeitszeit sein Maß zu sein und daher der Tauschwert [das Maß] des Gebrauchswerts. Die Surplusarbeit der Masse hat aufgehört, Bedingung für die Entwicklung des allgemeinen Reichtums zu sein, ebenso wie die Nichtarbeit der wenigen für die Entwicklung der allgemeinen Mächte des menschlichen Kopfes. Damit bricht die auf dem Tauschwert ruhnde Produktion zusammen, un der unmittelbare materielle Produktionsprozess erhält selbst die Form der Notdürftigkeit und Gegensätzlichkeit abgestreift. Die freie Entwicklung der Individualitäten (Hervorhebung von mir) und daher nicht das Reduzieren der notwendigen Arbeitszeit, um Surplusarbeit zu setzen, sondern überhaupt die Reduktion der notwendigen Arbeit der Gesellschaft zu einem Minimum, der dann die künstlerische, wissenschaftliche etc. Ausbildung der Individuen durch die für sie alle freigewordne Zeit und geschaffnen Mittel entspricht.“

Axel Honneth hat sich scheinbar nur sehr oberflächlich mit dem Freiheitsbegriff von Karl Marx beschäftigt und die Zirkulation des Kapitals, der Markt, gehörte seit der „NEP“ und „Konzessionsvergabe, die Lenin bereits 1921/22 installierte mit zum Inventar des „real existierenden Sozialismus“, der u.a. deshalb auch weder Sozialismus noch Kommunismus war.

Der Kommunismus sollte zur Aufhebung des Proletariats führen, aber es nahm unter dem, was „real existierender Sozialismus“ genannt wurde zu. Die Arbeiterschaft verkaufte ihre Ware Arbeitskraft, bekam einen Arbeitslohn dafür und kaufte sich auf dem Markt dafür Lebensmittel. Das Grundmerkmal des Kapitalismus ist die Lohnarbeit (in der Antike war es die Sklaverei und im Feudalismus die Leibeigenschaft).. Sie wurde im „real existierenden Sozialismus“ nicht abgeschafft, überwunden oder aufgehoben, sondern sogar ausgedehnt. Insofern müsste Axel Honneth eigentlich zu der Erkenntnis kommen, dass es kein Sozialismus war, zumindest nicht der, den Marx und die Kommunisten seiner Zeit anvisierten.

Tatsächlich wird der Markt, die „freie Zirkulation“ sogar mehr vom Kapital selbst (der Staat ist ideeller Gesamtkapitalist) beschnitten und gesteuert (u.a. durch „just-in-time-production“), durch die Verhängung von Wirtschaftssanktionen (IWF und Weltbank drohen stets Ländern in Afrika damit, wenn sie ihre Einfuhrzölle nicht heruntersetzen; siehe: „Mordshunger“ von Jean Feyder) oder durch Finanztransaktionen, Währungsspekulationen und Ratings.

Axel Honneth behauptet: „Für einen Kardinalfehler der Theoretiker des Sozialismus hält Honneth, dass sie sich nur für den Freiheitsbegriff im ökonomischen Bereich, nicht aber für den politischen Freiheitsbegriff interessierten. Bedeutung hatte für sie die Freiheitsidee allein in der Befreiung von den ökonomischen Fesseln.“

Gehen wir dem mal nach: Der Mensch ist Natur- und Gesellschaftswesen. Er kann sich als natürliches Gattungswesen nur am Leben erhalten, indem er seine Lebensmittel produziert. Die Produktion von Lebensmitteln ist gesellschaftliche bedingt, d.h. die gesellschaftliche Produktion, Zirkulation und Konsumtion ist die Grundlage seines natürlichen Lebens und damit ist auch die Ökonomie seine Grundlage. Ohne die Produktion von Lebensmitteln würde der Mensch verhungern. Erst in dem Moment, in dem die Menschen mehr Lebensmittel produzierten, als sie selbst benötigten, konnte eine Schicht entstehen, die von der Produktion freigestellt, aber miternährt wurde. Dies waren zunächst – in der Ursprungsgesellschaft – die Schamanen*innen/Priester*innen, die „Mutter Natur“ anbeteten, Nahrungsmittel hervorzubringen, Regen zu spenden etc. Auch die späteren Politiker werden vom Surplusprodukt der produktiv Arbeitenden miternährt. Sie prodzieren nichts, was konsumiert werden kann, sondern reden, verhandeln und verordnen. Die Redefreiheit der Politker*innen basiert also auf der unfreien Zwangsabgabe der Steuern der arbeitenden Klasse.

Doch nun zu den „Theoretiker*innen des Sozialismus„: Sie sprachen stets von „Selbstregierung“ oder „Selbstverwaltung“ der „assoziierten Produzenten, die Teil der allgemeinen Freiheit sind, wenn das erreicht worden ist, was Karl Marx im Kapitel „Produktivkräfte der Gesellschaft“ der „Grundrisse“ beschreibt, was ich weiter oben zitierte. Die Menschen haben dann die Zeit, sich wissenschaftlich zu bilden, künstlerisch tätig zu sein und ihr Leben (darunter natürlich auch die Gestaltung ihres Milieus, Wohnen, Verkehrsmittel etc.) gemeinsam zu geregeln. Es wird von einem „selbst“ ausgegangen, das dem des menschlichen Gemein- und Gattungswesens entspricht und das deshalb niemanden ausschließt. Karl Marx, der 1848 ein politischer Freiheitskämpfer auf der Seite des Bürgertums war, hat dieser gescheiteren Revolution sowie auch der „Pariser Kommune“ mit ihren politischen Forderungen ein ganzes Buch gewidmet. Nicht nur das: Bekanntlich heißt das Werk der Theoretiker: „Kritik der politischen Ökonomie“, d.h. es ging ihnen auch stets um Politik (politische Wirtschaftsideologie seit Adam Smith) und bekanntlich wirkten sie politisch. Nach der gescheiterten deutschen Revolution 1848 mussten Karl Marx und Friedrich Engels aus Deutschland flüchten. Und vielen hat ihr politisches Engagement das Leben gekostete. Auch Rosa Luxemburg, die einst schrieb:

«Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ‹Gerechtigkeit›, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ‹Freiheit› zum Privilegium wird.» (Rosa Luxemburg: Zur russischen Revolution, in: dies.: Gesammelte Werke (GW), Bd. 4, S. 359. )

Tatsächlich ist Axel Honneth ein Ideologieproduzent, der keinen Begriff von Kapital und Freiheit hat, sondern nur dem „Unbehagen an der Kultur“ ein Therapeutikum in Form eines geistigen und nicht reflektierten Elaborates verschrieben hat.

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Über alikase99

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4 Antworten zu Kommunismus ist Freiheit

  1. Berta Brahmer schreibt:

    „Tatsächlich ist Axel Honneth ein Ideologieproduzent, der keinen Begriff von Kapital und Freiheit hat, sondern nur dem “Unbehagen an der Kultur” ein Therapeutikum in Form eines geistigen und nicht reflektierten Elaborates verschrieben hat.“
    So??
    Meinetwegen, wenn du meinst, dann ist er halt so ein „Ideologieproduzent“ wie Marx!

    ————-snip………

    • alikase99 schreibt:

      Nein, Karl Marx hat die Ideologie destruiert. Du solltest ihn einfach mal lesen, z.B. „Die deutsche Ideologie“. Hier noch mehr zum Freiheitsbegriff von Karl Marx: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/154913.html

      • Berta Brahmer schreibt:

        Liebe alikase99,
        was ich heute betrachte, denke und bewerte, ist dem sinnfälligem Studium von tausenden Marx-Seiten zu verdanken, sie haben mir viel gegeben und noch mehr genommen.
        Ich hoffe, sie können das richtig einordnen, denn das betrifft auch den Teil meines Kommentars, denn Sie abgeschnitten und weggeworfen haben – das was geblieben ist , ist nur mit der Kürzung (ohne meine Einwilligung, aber unter meinem Namen veröffentlicht – ?) zusammen voll verständlich.
        So muss ich mal davon ausgehen, dass mit Ihnen Politik nicht erörterbar ist, da Sie zu heftig von der eigenen Sicht überzeugt und damit verschlossen für das genaue Beobachten und Durchdringen der gegenwärtigen politischen Lagen sind.
        Solche Leute, die meinen, Marx hätte Ideologie „destruiert“, neigen dazu, sich den Püppi-Langstrumpf-Liedtext als Methode und nicht die wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung zum Primat des Handelns zu machen.
        Schade, ich nahm zunächst an, bei Ihnen ist die Gier auf Wissen und Erkenntnis vornan.
        Also bleiben Sie dann mal lieber in Ihrem Teich, wenn die Ozeane erkundet und beseegelt werden, sorry – nur wie soll man das anders sagen.
        Ach ja, Ehrlichkeit ist eine Zier – kennen Sie das?
        Wenn Sie wieder einmal mit der Schere in fremden Texten herumfuhrwerken, dann machen Sie das wenigstens kenntlich, dass das Verbliebene nicht der abgegebene Kommentar ist, sonst begehen Sie Urkundenfälschung rsp. Urheberrechtsverletzungen, soviel noch zum Abschied.

  2. alikase99 schreibt:

    Warum? Ich hatte Sie, „Frau“ (?) Lusra vorgewarnt, dass ich Ihre Kommentare in Zukunft vollends in den Spam-Ordner befördern würde, Lusra, die Sie wahrscheinlich als Mann unter vielen Frauennamen posten und sogar behaupteten, dass der Terminus „Lügenpresse“ aus der deutschen Arbeiter*innen-Bewegung stamme, aber Goebbels mit keinem Wort erwähnten. Sie googeln sich Ihre Halbwahrheiten zurecht und arbeiten nicht wissenschaftlich, was andere Ihrer Debatten-Partner*innen auf anderen Blogs Ihnen bekanntlich auch nachwiesen. Ich gehe so vor: Dass ich zunächst einen Widerspruch/Thema kläre, bevor ich mich weiteren Thesen und Widersprüchen zwecks Klärung zuwende. Dies einfach deshalb, weil mensch nicht auf 4 Baustellen gleichzeitig arbeiten kann. Machen Sie einfach Ihren eigenen Blog auf, statt ständig fremde Blogs zu beschmutzen und bei Säuberung dann sogar noch „Zensur“ oder LOL „Urkundenfälschung!“ schreien! Ich hatte ein snip in Klammern wie hier: „<" unter Ihren Beitrag geschrieben, wurde aber nicht übertragen. Apropos Marx lesen: In der DDR waren die Bürger*innen dazu gezwungen, ihn zu lesen, ich hab's freiwillig gemacht, um "Die Akkumulation des Kapitals" von Rosa Luxemburg verstehen zu können. Deshalb wurde mir früher in der DDR auch oft gesagt: "Es ist doch klar, dass Du Marx besser verstehst als wir, weil wir *mussten* ihn lesen und was die Lehrer/Dozenten sagten, ging zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus." Ich habe mir dann die Lehrbücher vorgeknöpft und musste schlucken, wie Marx da dort zurechtgestutzt präsentiert wurde und wie aus der "Kritik der Politik" gar eine positive ökonomische Lehre gemacht wurde. Der Stalinismus hat aus Marx einen Ideologen gemacht und das Lebenswerk von Marx entlehrt und zerstört.
    Über Ozeane sprach ich vor zwei Tagen mit einem Nachbarn, der gerade aus Marokko zurückkehrte. Wir sprachen über Bausand und ich wies ihn auf diesen Film hin: https://www.youtube.com/watch?v=CPbdL1WVAcA Er meinte, dass das Salz des Meersandes den Beton nach 15-20 Jahren zerfressen und die Gebäude marodieren, wenn der Sand nicht vorher kostspielig vom Salz gesäubert wird. Gucken Sie sich alle folgen an! So wie VW arbeitet auch sicher die Bauindustrie: Um möglichst viel Profite zu machen, wird der Sand des Meeres, der ihnen geraubt wird (wobei auch noch die Ökologie der Ozeane zerstört wird) nicht gesäubert, sondern auf den Markt geworfen. Der Kapitalismus ist aus Sand gebaut und wird nun von seiner eigenen Waffenindustrie vernichtet. Der nächste Crash steht auch unmittelbar bevor. Aber prokapitalistische Propagandisten wie Sie, wollen dies natürlich nicht wahrhaben.

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