Patriarchale, kapitalistische Kopfverwurstungsfabriken aufheben!

Das Bildungsniveau des sich jetzt im Siechtum befindenden patriarchalen Neoliberalismus ist der Politik des Tittytainment geschuldet. Schon 1986 wurde klar, dass – bedingt durch die microelektronische Revolution – in den nächsten 50 Jahren nur noch 20% der Weltbevölkerung für die Produktion gebraucht werden würden. Tittytainment drückt auch die tiefe Verachtung der patriarchalen und kranken Hirne für das weibliche Geschlecht aus, das via neoliberaler Wirtschaftspolitik zu einer eierlegenden Wollmilchsau gemacht wurde. Der Terminus stammt bekanntlich lt. „Die Globalisierungsfalle“ von Zbigniew Brzeziński. Die Konsequenz aus dieser Strategie: einen möglichst dummen Mittelstand heranzuzüchten, der ihren Interessen dient und die Arbeiterklasse kontrolliert. Dementsprechend werden an den Universitäten die Köpfe junger Menschen mit dummer Ideologie vollgepumpt, insbesondere in den geisteswissenschaftlichen Fakultäten, wozu auch die Soziologie gehört. Affirmation zum Neoliberalismus gehört selbstverständlich schon zur Referenz, um überhaupt zum Studium zugelassen zu werden. Kritische Geister werden bekanntlich schon in der Schule „aussortiert“. (1) Interessant ist gegenwärtig, welch Charaktermasken an die Oberfläche gespült werden. Donald Trump ist wahrlich ein Tittytainment-Präsent. Aus der Societé du Spectacle (Guy Debord) wurde die Society of Tittytainment,

Via Bolognia-Reform wurde das Studium zu einer Fast-Food-Verwurstung der Köpfe umgebaut und heute schwatzen die jungen Studierenden Begriffe daher, die sie gar nicht begriffen haben, weil sie sie nicht kritisch reflektieren oder „verdauen“. Das geistige Vakuum wird in den politischen Gruppen nicht gefüllt, da die jungen Menschen darin als Fußvolk für für die Orga missbraucht und funktionalisiert werden. Dementsprechend schwach ist die Linke des Kapitals aufgestellt und bewegt sich nur innerhalb ihres Kreises, schaut kaum über den Tellerrand der jeweiligen Einpunkt“einmischung“ hinaus und ist jenseits der Arbeiter*innenschaft.

Die Fastfood-Verwurstung betrifft insbesondere  die Gesellschaftswissenschaft. War früher noch die Gesellschaftswissenschaft außerdem mit der Geschichtswissenschaft verknüpft, so ist heute gar kein wissenschaftliches Grundstudium, in dem geklärt wird, wie sich „Gesellschaft“ konstituiert, mehr vorhanden. Das Studium dient nur noch den imperialistischen Eroberungskriegen, wenn man sich an dem Plan des Auswärtigen Amtes unter Frank-Walter Steinmeier orientert und einen Blick in das Vorlesungsverzeichnis der HUB wirft. Keine Frage: Nordafrika steht im „Brennpunkt“.  Das ist auch Thema in German-Foreign-Policy.

Alles Weitere erklärt der Bellizist Herfried Münkler, denn politische und soziologische Ideologie sind an der HUB miteinander so „verzahnt“, wie Raubtiergebiss und -krallen.

In der Stadt der Bären wollte ein Andrej Holms weitere Karriere machen und wurde zum linksextremen Wendehals. Denn seit 1914 ist die Sozialdemokratie, so schreibt Mme l’histoire, eine Kriegspartei. Sie bewilligte die Kriegskredite für den 1. Weltkrieg. Die deutschen Schlächter hatten bereits Erfahrungen in den Kolonialkriegen gegen die Ovaherero in Afrika sammeln können und setzten im 1. Weltkrieg systematisch Giftgas gegen die als Feinde deklarierten französischen Soldaten ein. Giftgas wurde später zum deutschen „Exportschlager“ und der Spruch „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ von Überlebenden des kapitalistischen Massenmordsystems in diese grauenhafte, patriarchale Zivilisation geschleudert.

Clara Immerwahr hätte nicht sich selbst, sondern ihren sich dem Tod verschriebenen grauenhaften Ehemann erschießen sollen! Dies eben, weil die Entwickler und Produzenten von Massenvernichtungswaffen Massenmörder (niedere Beweggründe sind jedem Krieg zuzuschreiben, da Kapitalismus nun einmal ein Raubmordystem ist) sind und gegen die sollte Notwehrrecht geltend gemacht werden.

Die Student*innen von Andrej Holms wissen scheinbar nichts von Stadtzerstörung durch militärische Interventionen bzw. wollen davon nichts wissen. Mein Eindruck: Andrej Holm ist ein Kuscheldozent und seine Studierenden halten sich lieber in Kuschelecken auf. Sie protestierten innerhalb der mehr als 3wöchigen Besetzung des ISW kein einziges mal gegen die deutsche Kriegspolitik oder gegen die Finanzierung der Kriege und Massenvernichtungswaffen durch die Deutsche Bank, die auch die Bank von Donald Trump ist. Sie ließen sogar zu, dass Frank-Walter Steinmeier ungehindert zum Präsidenten gekürt werden konnte. Und als die UNI-Leitung die Kündigung des Stadtsoziologen zurücknahm, gaben sie unter seiner Anwesenheit auch brav das zuvor besetzte Institut wieder zurück.

Dies, obwohl in München die Beendigung der Kriegsforschung an Hochschulen gefordert wurde!

Obwohl viele darum gebeten hatten kein Bier mehr zu auf Plenas bzw. Treffen zu trinken, stand am Freitag Abend in dem Raum eines Nachfolgemeetings der Besetzung sowie des Plenums „Stadt von unten“ schon wieder ein Kasten und einige nuckelten während des Meetings fast andächtig daran. So kann mensch keine Opposition von unten aufbauen! Wir Menschen brauchen nüchternen Scharfsinn und keine durch Alk vernebelten Hirne!

Updated und hinzugefügt am 27.2.2017:

Anja Schillhaneck hat kürzlich eine Kleine Anfrage bezüglich der Militärforschung an den Berliner Hochschulen gestellt. Hier ist die Antwort und ein Kommentar dazu auf indymedia.

 (1) Siehe dazu auch die Bücher des Erziehungswissenschaftlers Freerk Huiskin.

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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