Solidarity with Refugee Struggle For Freedom in DGB Berlin-Brandenburg

and all people, who are making today actions against the oppression of the JobCenters in Germany !

(German below)

850

Auch keine Ausnahme für Non Citizens!

Last Thursday 23 Non Citizens/refugees from different „Lagers“ in Germany went into the house of DGB Berlin-Brandenburg and demand solidarity from the German trade unions to fight – together with them – for their basic human rights and for membership in the trade unions.

Many of them have been on the run for reasons of wars and torture of dictators, which is result of the colonialistic and imperialistic policy of the European countries / Western Industrialized nations. But they know, that the majority of the inhabitants of Germany is rejecting wars as well as arm produktion and export (trade) of it. Further they know, that the members of the civil society in Germany – who are not part of the ruling parties or are working as state officials – are rejecting dictatorship too and prefer democracy as well as human rights and life in dignity. This is one of the reasons, why they decided to come to Germany. They know too, that German Goverment Officials subsribed the Human Rights Declaration and made a swear on the German constitution with the sentence: „The dignity of human beeing is unviolable“.

But when they arrived, they didn’t know, that the right of asylum had been abandomed 1993 and what does it mean in reality for them: demoralizing waiting for asylum in years, prohibition to work or to study, law of residence (they can’t decide where the want to live and are forced to stay only in one district of Germany without allowness to leave it), housing in „Lagers“, fare away from the citizens, no health care and so on. These inhuman conditions of asylum seekers in Germany pushed some of them to commit suicide. Because they wanted to stop this auto-agression, the friends of Mohammad R. (from Iran) started a struggle for Human Rights and dignity on the base of civil disobedience in early 2012, which has been supported by occupy activists in Würzburg. During hungerstrikes, the marsh from Würzburg to Berlin, Go-Ins with the right to stay in institutions they made their situation and their demands public.

They are not only struggling for their basic laws as human individuals, but as well as workers and reject wars and export of weapons. Further they are criticizing the deprivation of rights of workers on the base of the Hartz laws, which resulated into low wages and discrimination. Therefore they are thinking, that the management of the German trade unions shall reflect and transform their policy and start to work really for the interests of the working class. If not, we never will have the chance of human livelihoods in dignity and to defeat warfare and NeoLiberalism, who are destroying our existence. Resistance and civil disobedience as well als social engagement and specially solidarity with the struggling Non Citizens.

I demand the membership of them and more engagement of trade unionists for the interests of the working people!

Linie_blauLetzten Donnerstag gingen 23 Non Citizens, Geflüchtete aus verschiedenen Asylheimen/Lagern in den DGB Berlin-Brandenburg, um dort für ihre grundsätzlichen Rechte als menschliche Individuen Solidarität von den deutschen Gewerkschaften einzufordern und Mitgliedschaft darin zu beantragen.

Viele von ihnen flüchtetem vor Krieg und Folter, die direkte Folge der kolonialistischen und imperialistischen Unterstützung der westlichen Industrieländer sind. Sie wissen aber auch, dass der größte Teil der in Deutschland lebenden Menschen weder mit der Kriegspolitik der deutschen Regierung, noch der Produktion von Waffen bzw. Waffenlieferungen einverstanden ist. Ferner wissen Sie, dass die Zivilgesellschaft in Deutschland, die keiner der Parteien oder dem Staatsdienst angehören, gegen Diktatur und für Demokratie ist. Das ist auch der Grund, warum sie nach Deutschland flüchteten. Sie wissen, dass die deutsche Regierung die Menschenrechtsdeklaration unterschrieben hat und kennen das Grundgesetz.

Sie wussten bei ihrer Ankunft allerdings nicht, dass das Recht auf Asyl 1993 faktisch abgeschafft wurde und was sie konkret in Deutschland erwartete, wie u.a. jahrelanges Warten auf Asyl, Arbeitsverbot, Residenzpflicht, Unterbringung in Lagern fernab der Mehrheitsgesellschaft etc. Aufgrund der schlechten Konditionen nahmen sich viele von ihnen in Deutschland das Leben. Deren Freunde begannen im Frühjahr 2012 ihren Kampf für das Menschenrecht auf Asyl und Menschenwürde. Mit Aktionen des zivilen Ungehorsams (Hungerstreiks, dem Flüchtlingsmarsch von Würzburg nach Berlin, Besetzungen von Plätzen, Demonstrationen, GO-Ins mit Verbleib in öffentlichen Institutionen.

Sie wenden sich damit nicht nur an die Arbeiter*innen in den Gewerkschaften, sondern an die gesamte Bevölkerung Deutschlands. Sie kämpfen nicht nur um ihre Grundrechte als Menschen, sondern auch als Arbeiter*innen und sprechen sich gegen Kriege und die Produktion sowie den Export von Waffen aus. Desweiteren kritisieren sie auch die Entrechung von Arbeiter*innen in Deutschland durch HartzIV und HartzV, d.h. Zwangsarbeit und Niedriglöhne und denken, dass die Gewerkschaftsspitze ihre Politik überdenken und korrigieren muss, um wirklich im Interesse der Arbeitenden zu handeln. Andernfalls, werden wir als gesellschaftlich Arbeitende innerhalb der Globalisierung – auch des Krieges – und gegenüber dem Neoliberalismus keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben. haben. Gegenwehr und Zivilcourage – und natürlich auch Solidarität mit den völlig entrechteten Arbeiter*innen – sind jetzt gefragt und gefordert.

Ich verlange deshalb die Aufnahme der Geflüchteten in die Gewerkschaft sowie mehr Einsatz des DGB und seiner Gewerkschaften für die Interessen der Arbeitenden.

Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/gewerkschafterinnen-in-solidaritaet-mit-gefluechteten-im-dgb-haus

Weitere Links zu Informationen:

http://www.klassegegenklasse.org/gewerkschafterinnen-in-solidaritat-mit-gefluchteten-im-dgb-haus/

Auswirkungen der Entrechtung von Geflüchteten: Moderne Sklaverei

Refugeestruggle For Freedom (Blog) sowie die Facebookseite

Aktionen gegen Verschärfungen der Hartz-Gesetze:

http://www.aufrecht-bestehen.de/

http://www.erwerbslos.de/

Advertisements

Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
Dieser Beitrag wurde unter Proteste der Geflüchteten, refugee strike abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s