Es herrscht Krieg

und dieser schon lange. Krieg ist nicht erst dann, wenn Ihnen, Herr oder Frau Leser*in, eine Bombe auf den Kopf fällt.  Besonders in Kontinenten und Länder, die durch Europa zerstört und versklavt wurden. Davon haben sich die Opfer der kolonialistischen Kriege bis heute nicht erholt, weder in Afrika, noch in New Europe, das von auf Afrika importierten Sklaven aufgebaut wurde, noch in Latein-und Mittelamerika. Und in der arabischen Welt und dem Mittleren Osten? Fragen Sie mal Israelis und Palästinenser*innen. WWII ging im Nahen Osten weiter… und jetzt steigt das neu aufgerüstete Old Europe unter der Führung Deutschlands wieder voll ein.

Siehe – auch um die Politikverdrossenheit, die immer mehr deutsche Bürger*innen mit Wahlrecht ergreift,  sowie den Terminus „Lügenpolitiker“, der  insbesondere von sogenannt „besorgten Bürgern“ benutzt wird  zu verstehen – die Chronologie der Kriegsdebatte der deutschen Regierung mit den Medien:

„Deutschland“ befindet sich nun in einem „Mehrfrontenkrieg gegen den Terror“, in Afghanistan, Mali und will nun „mit voller Kraft“ in Syrien mitmischen. Worum geht es dem deutschen Terrorsystem, das den Rechtsterrorismus unterstützte und seit dem Pakt mit Pavelić Terror-Ustachis – siehe dazu auch hier – internationalen Terrorismus unterstützt? Und nach 1945 ging es eifrig im Windschatten der USA und des CIA weiter.

Der wirkliche Grund für den Kriegseinsatz Deutschlands: Die Ölquellen von Libyen sowie die Profite der deutschen Waffenindustrie

Am gestrigen Montag hat sich nun der Vorsitzende des Bundeswehr-Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter, zu Wort gemeldet. Kiesewetter, der auch als Obmann der Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages fungiert, äußerte zunächst, die Bundesrepublik solle „Kampftruppen“ in den Norden Malis schicken; schließlich gehe es dort „um die Bekämpfung des Terrorismus“. „Langfristig“ aber müsse man über Mali hinaus noch weitere Staaten ins Visier nehmen und zum Beispiel „auch an Libyen denken“. Von dort aus würden „viele Waffen … nach Mali, nach Nigeria, in den Südsudan ausgebreitet“, wovon auch Terrororganisationen profitierten. Man müsse „alles tun …, dass in Libyen eine stabile Regierung etabliert wird“, die den Schmuggel von Waffen beenden könne, forderte Kiesewetter. Alles zusammengenommen handele es sich in Afrikas Nordwesten „um eine größere Operation, die sich nicht nur auf Mali beschränken kann“.

Quelle: German foreign policy

Ausgerchnet deutsche Militärs geben an, Waffenschmuggel bekämpfen zu wollen, doch die deutschen Dienste waren immer eine der größten Waffenschmuggelmafias, wie z.B. mittels der Firman Merex AG, die von den beiden Nazis Gerhard Mertins und Otto Skorzeny, die auch eng mit dem BND zusammen arbeiteten, gegründet wurde.

Der „Waffenschmuggel“ soll  also als Vorwand für den Vorstoß nach Libyen genutzt werden. Dabei geht also um das libysche Erdöl natürlich würde Deutschland gern die Petrodollarhegemonie der US brechen. Da sich dies weder die USA noch  die Saudis das nicht gefallen lassen werden, richten sich bald aus Deutschland gelieferte Waffen gegen deutsche Soldaten und der BND warnte bereits vor einem „impulsiven Kurs der Saudis. Wenn der BND vor „zu viel Macht des Königssohns Mohammed spricht, dann bedeutet es, dass dieser ein Mann ist, der stark mit der US-Administration sowie dem CIA zusammen arbeitet.

Insgesamt geht es in diesem WWIII insbesondere um die Kontrolle der Energieressourcen, wie Gas und Erdöl sowie daraus resultierender neuer imperialistische Allianzen. Der US-Administration dürfte es gar nicht gefallen, dass Old Europe sich, bedingt durch die Anschläge in Paris und um sich vom Petrodollar unabhängiger zu machen,  wieder stärker an Russland annähert. Mehr zur internationalen Gemengelage  dem Blog Global-Research.

Die, die sich die Hände reiben, sind vor allem die globalen Waffenschmieden. Denn da im Krieg die produzierten Waffen zerstört und die Lager geräumt werden, müssen weitere hergestellt werden bzw. für die Waffenindustrie herrscht dann erst recht Hochkonjunktur und natürlich auch für die Banken, die daran verdienen. Auch die Miete, die wir zahlen, Steuermittel etc. fließt in die Spekualtionen mit dem Kriegsbusiness. Menschen, Soldaten und die vielen zerstörten Bauwerke bishin zu brennenden Ölquellen werden dafür in Kauf genommen. Auch der Krieg an der Heimatfront.

Die schlimmsten neueren Terroristen aus Deutschland waren diejenigen, die u.a. das Word Trade Center am 11. September 2001 zerstörten. Sie starteten in Hamburg und wurden „Schläfer“ genannt. Ein weiterer „Schläfer“ verkaufte den Terroristen von #ParisAttack die dazu notwendigen Waffen. Wenn Deutschland nun in den Krieg gegen die arabische Welt (so verstehen sie das jedefalls) zieht. dann auch den Deutschen ihr Deutschland „um die Ohren fliegen“. Denn dann werden alle „Schläfer“ ebenfalls zum Krieg einberufen. Sie führen ihn halt anders als europäische und russische Militärs. Krieg ist Terror!

Und einen „Wiederaufbau“ wird es nicht mehr geben:

 

 

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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