Zivilisation ???

Europäische Werte?

verteidigen ???

Haben nicht die Altdeutschen, aus denen über die „krauts“ und „tanks“ die heutigen „Kartoffeldeutschen“ (1) hervorgingen schon 1817 einen zunächst symbolischen Scheiterhaufen aus „europäischen Werten“ gemacht? Wurden sie nicht 100 Jahre später und insbesondere ab 1939 fast vollständig in Rauch aufgelöst? Zersörte das Wüten der Kolonialisten und Sklavenhändler nicht schon vorher die in den Buchreligionen enthaltene Sozialethik?

Kurzer Blick nach Frankreich: Es sollte klar sein, dass die „hausgemachten Terroristen“ aus den Banlieus bzw. aus dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek ein Produkt sozialer Ausgrenzung proletarischer Jugendlicher sind. Die Aufstände in den Banlieus haben dies aufgezeigt. Mit anderen Worten: Es geht um die Klassenfrage. Wenn sich nun Jugendliche bzw. junge Menschen ohne Perspektive islamistischen Terrorgruppen zuwenden, dann deshalb, weil es keine Klassenorganisation für sie gibt, der sie sich zuwenden können bzw. in der sie sozialen Halt und Anerkennung finden können.  Wieder andere nehmen Drogen oder machen still und heimlich Suizid, was dem Staat natürlich lieber ist.

Außerdem kennen sie Fotos und die Berichterstattung über die Kumpanei zwischen dem libyschen Staatschef Gaddafi und dem ehemaligen französischen Präsidenten Sarkozy und haben gehört, dass Sarkozy seinen Handelspartner und Gönner später ermorden ließ. Es wurde auch gemutmaßt, dass der frühere französische Präsident diesen Mann nur deshalb ermorden ließ, damit das nicht bekannt wird…, also aus niederen Beweggründen. Ein Kapitalverbrechen. Es dürfte klar sein,, dass solch ein Verhalten – beim Fehlen einer radikalen Linken –  die perspektivlosen Jugendlichen massenweise in die Arme der Schlächterbanden getrieben werden..

Doch zurück zum Thema: Sarkozy, Monsieur le Corrupteur, der Lumpenpolitiker und Mordbrenner, ist dem Diktator Muammar Gaddafi so ähnlich ist, dass beide austauschbar sind. Aber er steht hier als jämmerliche, aber für die französische Gesellschaft brandgefährliche  Charaktermaske des Patriarchats hier nicht zur Debatte, sondern die sogenannte „Zivilisation“ in ihrer Totalität bzw das „Germania“.

In Deutschland haben sich nicht solche Banlieus, wie in Frankreich gebildet. Trabantenstädte, die u.a. für sog. “Gast”-Arbeiter*innen samt proletarischen Baby-Boomern in den “Wirtschaftswunderjahren” (der sog. “Fresszeit” unter Ludwig Erhard) hochgezogen worden waren, wurden nach der 68er Revolte mehr durchmischt, um proletarische Organisierung zu verhindern. Dies insbesondere nach den “wilden Streiks” in der Automobilindustrie, die hauptsächlich von türkischen Einwander*innen organisiert worden waren. Ich kann mich an ein Sonderheft der “Autonomie Neue Folge” zu genau diesem Thema erinnern, in denen diese “Durchmischung” auch als “präventive Konterrevolution” bezeichnet wurde.

Schon im letzten Jahrhundert wurde frühzeitig – und unter der politischen Herrschaft der SPD! – damit begonnen, die Arbeiter*innen-Bewegung zu liquidieren (Rosa Luxemburg. Karl Liebknecht, Leo Jogiches, Eugen Leviné sowie Kurt Eisner und Gustav Landauer waren die ersten prominenten Opfer der neu gegründeten Republik, wodurch der Weg für die Nazis bereitet wurde. Der reaktionäre und revanchistische deutsch-völkische Mittelstand aus dem Adel, organisiert in der die Thule-Bewegung, sowie die Freikorps, ist meiner Auffassung gemäß für Europa immer noch eine viel größere Gefahr als der IS in Syrien/Irak. Dies, weil die Nazi-Terroristen -im Gegensatz zu den Rückkehrern des IS – keine „Aussteiger“ des Massenmordes sind, sondern „Weiterfahrer“, „tanks“. Laut einer Recherche engagierter Journalist*innen und Sicherheitsexper*innen wurden mehrere hundert Menschen seit der deutschen „Wiedervereinigung“ von ihnen ermordet

Kurzer Blick zurück auf die Gemetzel in Jugoslawien, die kurz nach dieser „Wiedervereinigung“ begannen: Ernst Uhrlau drückte den Rückkehrern aus dem Jugoslawien-Krieg öffentlich mit folgender Bekundung:  „Rechtsterroristen haben keine breite Basis. Eine ‚Braune Armee-Fraktion‘ wird es nicht geben.“ einen Persilschein in die Hand. Und hier noch einmal das gesamte Zitat dieses BND-Maklers, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Makel seines Vereinigung schreddern ließ:

(…) „Die Rechtsextremen diskutieren den bewaffneten Kampf. Von den Linksextremisten übernahmen sie das Recht auf Widerstand“. Die Rückkehrer können den Übergang von der Theorie zur rechtsterroristischen Praxis beschleunigen.“ Aber, so Uhrlau: „Rechtsterroristen haben keine breite Basis. Eine „Braune Armee-Fraktion“ wird es nicht geben.“ (…)

Lassen wir uns das bitte einmal oder auch zweimal auf der Hauptsynapse zergehen: Die *eigentlichen* Bösewichte sind für ihn und die Extremismuskonstruktion die „Linksextremisten„, da diese angeblich das „Recht auf Widerstand“ erst erfunden und die Rechten dies – quasi als „Nachzügler“ – nur übernommen haben. Diese Konstruktion gibt es auch in der Geschichtswissenschaft, bekannt als „Historiker-“ bzw. „Revisionismus-Streit„, in dem quasi der böse „Bolschewismus“ bzw. die Gulags als „Blaupause“ (lassen Sie mir bitte diese flapsige Formulierung an dieser Stelle bitte durchgehen, liebe Leser*in) für den NS-Massenmord zuRECHT gebogen wurde(n). Damit wird das Kapitalverbrechen „organisierter Massenmord“ verharmlost. Und die „braune Armee-Fraktion“ hat es auch ohne „Massenunterstützung“, aber mit massiver finanzieller und logistischer Unterstützung des Verfassungsschutzes und Bundesnachrichtendienstes gegeben. Sie war Teil von „Gladio“ und war/ist in den NSU-Netzwerken aktiv.

Doch zurück zum, *räusper*, „Linksextremismus“ des letzten Jahrhunderts:  Stalins verheerende Konstruktion des „Sozialismus in einem Land“ war eine Reaktion auf die Liquidierung der gegen Krieg, Kriegsfolgen und Armut aufbegehrenden deutschen Arbeiter*innen-Bewegung unter Ebert/Noske („einer muss den Bluthund machen“, siehe dazu u.a.. die Bücher von Sebastian Haffner). Dies, weil die neu gegründete Kommunistische Internationale und besonders die Revolutionär*innen in Russland – auf eine Revolution im Sinne der arbeitenden Bevölkerung insbesondere in Deutschland gehofft hatten. Sie hatten sogar Korn für die deutsche Bevölkerung gehortet, um dieses nach Deutschland zu bringen, damit es dort keine Hungersnot gibt. Sie wussten, dass das arme und noch überwiegend vorindustrielle  Russland, keine Chance haben würde, die Not der Menschen in Russland – vor allem der sog. „Landarmen“ – zu lindern und ihnen eine Zukunft zu geben, wenn nicht auch in den entwickelten Industrieländern Arbeiterräte und eine kommunistische Partei an die Macht kommen würde. Als diese Hoffnung zunichte gemacht wurde und die Konterrevolution in Deutschland siegte, wurde der Weg in den neuen Weltkrieg und die Massenvernichtung der europäischen Juden bereitet. Auch der sog. Stalinismus, von Leo Trotzki treffend als „Sowjetthermidor“ bezeichnet, und der Geheimvertrag zwischen NS und dem reaktionären Kremlin zum Überfall auf und Aufteilung Polens 1939 war eine Folge des reaktionären deutschen Mittelstandes, der von der deutschen Bourgeoisie via „Harzburger Front“ zur Ablösung der „Weimarer“ Krisendemokratie an die politische Macht gehievt wurde.

Und es ist immer noch der gleiche Mittelstand, der in Deutschland an der Macht ist. Die CDU/CSU ist eine Nachfolgepartei der NSDAP. Die NSDAP hat sich überwiegend aus der „alldeutschen Bewegung„, der nationalliberalen Volkspartei, Thule etc. rekrutiert. Direkter Vorläufer der CDU ist die „Zentrumspartei„, die gern einen katholischen Gottesstaat errichtet hätte. Sie stimmten für das sog. „Ermächtigungsgesetz“ von Adolf Hitler.

Warum die Nazi-Terroristen nach 1945 gedeckt und vom deutschen Staat unterstützt wurden und werden, erklärt dieser ARTE-Film:

Es dürfte auch allgmein bekannt sein. dass Wolfgang Schäuble – der mächtigsten politische Führer in Europa und Waffenlobbist (Charaktermaske der deutschen Waffenindustie, der zunehmend in Griechland das Programm „Arbeit macht frei“ installiert), auch dazu gehört.

Der Pangermanismus feiert auf einer offiziellen Seite des Auswärtigen Amtes grausliche Urstände: „Deutschlands Bestimmung: Europa führen, um die Welt zu führen“ 

Apropos „Urstände“: „Ur“ war ein Lieblingswort des grausamen – germanomanischen – Rassisten F. L. Jahn, der nicht nur die Farben schwarz-rot-gold (die heute die deutsche Nationalflagge „schmücken“) im Freicorps Lützow einführte, sondern auch die erste deutsche Bücherverbrennung auf dem Wartburgfest 1817 mit organisierte. Es wurden dort nämlich neben dem Gegenständen und Büchern, die als „undeutsch“ galten, der „Code Civil“ und das Buch „Germanomanie“ von Saul Ascher verbrannt.  Die Bücher zwar nur symbolisch, aber in der Auswahl als klares Zeichen, was bereits über die Andeutung hinausging. (2) Jahn, der den Germanen Trachten verordnen und Frauen gemäß Jungfräulichkeit bis hin zur Witwe einkategorisieren und mit Handbändern verschiedener Farben kennzeichnen wollte,  der „Ur-Muher der Urburschenschaft“ war ein Wehrsportler fürr die „Volksthumspflege“. Die erstreckte sich auf ein neu definiertes Germanentum ohne Frankreich. Auch die gepflegte französische Sprache sollte aus der neogermanischen ausgemerzt werden. Er muss einen ähnlichen Charakter gehabt haben, wie der unseelige Adolf Hitler. Jahn war trächtig und Hitler prächtig“ Wer will, möge „Pracht“ oder „prächtig“ in etymologischen Wörterbüchern nachschlagen. In meinem, dem von Kluge, steht synonym für Pracht: „Lärm, Menge“, hat also keine positive Konnotation. Nur für schlecht gebildete Dudendeutschen, die ugs. „Kartoffeldeutsche“ oder vielleicht auch Weisswurst- oder Knödelbayern genannt werden, wird „prächtig“ positiv assoziiert. Ich halte „Sprachfundamentalisms“ für bekömmlicher als Religionsfundamentalismus.

Und nun, schlussendlich, muss ich Ihnen, werte Leser*in gestehen, dass der Satz „Dumme Nazis versuchen eine eigene Partei zu gründen, schlaue Nazis treten der CDU/CSU bei“ unter dem Film „Le système Octogon“ meine Hauptsynapse zu einem Purzelbaum veranlasst hat. Den Spruch muss ich schnell noch zuspitzen zu: „Die dummen Terroristen gründen eigene Gruppen, die schlauen machen Karriere im BND oder VS.“  Wie z.B. auch der Kapitalverbrecher, der lt. Spiegel ein „Ziehsohn“ von Franz Josef Strauß ist:  Ludwig-Holger Pfahls. Wer Terror-Regime mit Waffen beliefert (siehe dazu meinen letzten Blogbeitrag) ist auch ein Terrorist.

Übrigens tut dies hier kund,

„Wie am 10. Oktober 2005 in den ARD-Nachrichten und dem Nachrichtenmagazin Report München gemeldet, wurde Pfahls bei seiner langwährenden Flucht durch die französischen Nachrichtendienste Direction de la surveillance du territoire und Direction Générale de la Sécurité Extérieure unterstützt, die ihn unter anderem unbemerkt jeweils durch die Personenkontrollen diverser Flughäfen geschleust haben sollen, um sowohl die ruhende Elf-Aquitaine- als auch die Leuna-Affäre nicht zeitlich unpassend aufzurühren.“

warum sich der Rechtsterrorismus und islamistischer Terrorismus (beide bilden bekanntlich seit dem NS eine Einheitsfront) (3) – statt eingedämmt zu werden – immer mehr ausdehnen konnten. Die Geheimdienstler sind so damit beschäftigt, sich selbst gegenseitig auszuspionieren, sich aber auch wieder bei gemeinsamen Geschäften gegenseitig zu schützen und Akten verschwinden zu lassen, dass sie für den Schutz der Bevölkerung keine Kapazitäten mehr haben. Nein! Schlimmer noch: denen geht es am A… vorbei, wenn Menschen ermordet werden. Sie sich Teil des Mordsgeschäftes des militär-industriellen Sektors bzw. dieses patriarchalen Massenmordsystems.  Doch die deutschen Herrenmenschen stellen sich stets auch noch Persilscheine dafür aus, dabei „anständig“ geblieben zu sein.

Augenline_l(1) „Kartoffeldeutsche“ wurden von den türkischen Einwandererfamilien im letzten Jahrhundert jene Deutsche genannt,  die sie als „Kümmeltürken“ titulierten. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Meine Mutter war außer sich vor Wut über – vor allem Kinder -, die dies zu unseren neuen Nachbar*innen sagten. Sie drohte mir: „Wehe Du machst dabei mit! Das sind Menschen, die wollen einfach nur arbeiten und glücklich leben, wie wir auch!“ Ich war damals ca. 10 Jahre alt und nahm mir ihre Worte zu Herzen. Als ich Kinder meiner Nachbarschaft dies schreien hörte, bin ich hingegangen und habe ihnen entgegengebrüllt „Ihr seid doof, doof, doof!“, wobei ihnen einen Vogel zeigte, der „Stinkefinger“ war anno dazumal noch nicht „in mode“. Das brachte mir zwar wieder von den Eltern der Kinder ein, dass diese zu mir sagten: „Dich haben sie vergessen zu vergasen“, aber das war ich bereits gewöhnt. Und „Dresche“ habe ich auch immer viel bekommen. Gegen die größeren Jungen hatte ich allerdings eine gute Beintechnik entwickelt und rennen konnte ich auch wie ein Wiesel. Das machte mich mutig. Nun ja, ich bin noch nie als „Kartoffeldeutsche“ bezeichnet worden. Aber ich habe einen guten Freund, der hin und wieder sagt: „Bitte erzähle das, was ich Dir jetzt gesagt habe, keinesfalls den Deutschen weiter“.

(2) Heinrich Heine, der Zeitzeuge, äusserte sich zur Bücherverbrennung folgendermaßen:

»Auf der Wartburg krächzte die Vergangenheit ihren obskuren Rabengesang, und bei Fackellicht wurden Dummheiten gesagt und getan, die des blödsinnigsten Mittelalters würdig waren! (…) Auf der Wartburg herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wußte als Bücher zu verbrennen! Ich sage Unwissenheit, denn in dieser Beziehung war jene frühere Opposition, die wir unter dem Namen »die Altdeutschen« kennen, noch großartiger als die neuere Opposition, obgleich diese nicht gar besonders durch Gelehrsamkeit glänzt. Eben derjenige, welcher das Bücherverbrennen auf der Wartburg in Vorschlag brachte, war auch zugleich das unwissendste Geschöpf, das je auf Erden turnte und altdeutsche Lesarten herausgab: wahrhaftig, dieses Subjekt hätte auch Bröders lateinische Grammatik ins Feuer werfen sollen!« (Heinrich Heine: Ludwig Börne. Eine Denkschrift. Viertes Buch, 1840)

(3)  Dies zieht sich auch durch die gesamte Geschichte dieses Germanias. Nach 1945 flüchteten viele deutsche Nazis u.a. nach Ägypten. Kairo war ein Zentrum ihrer Aktivität, wo sie von ihrem Kameraden, dem Mufti von Jerusalem,  Haj Amin al-Husseini, empfangen wurden. Darunter: Johann von Leers, der, wie auch Wilhelm Beisner, für den BND arbeitete. Dann gab es dort noch Hans Eisele, Gerhard Mertins, Wilhelm Fahrmbacher, Heinz Richter, Érnst Zolling, Theodor Freiherr von Mauchenheim, Alois Brunner etc.pp der von Otto Skorzeny nach Kairo eingeladen wurde, aber dann nach Syrien weiterreiste, usw. (ca. 600 solcher Nazi-Schergen, zumeist aus der Waffen-SS, dem RSHA und Gestapo tummelten sich in Kairo) und die Nazis standen an der Seite der Islamisten und hatten sie – insbesondere Johann van Leers – stramm antisemitisch gemacht. Einer derer, die dem Mufti und Leers „auf den Leim“ gingen, ist Said Qutbs, ein Theoretiker der Muslimbrotherhood, der – gemäß den Forschungen von  Jeffrey Herf – für einen ideologischen Paten der Al Quaeda gehalten wird. Auch durch die Forschungen von Matthias Küntzel ist mittelerweile belegt, dass die Nazi-Propaganda und deren Praxis nicht nur die europäischen Juden vernichtete, sondern auch den Islam ab dem Pakt zwischen dem Mufti von Jerusalem und Hitler zunehmend antisemitisch vergiftete und ideologisch in die Steinzeit zurück bombte. Uralte antijudaistische Äußerungen im Koran, die über Jahrhunderte hinweg in der Islamistik gar nicht mehr rezipiert wurden, wurden damit aus der „Mottenkiste“ hervorgeholt und „revitalisiert“, um sie gegen den Staat Israel zu richten. Der Krieg, der anfangs als Konterrevolution gegen den „jüdischen Bolschewismus“ begann, ging von Kairo aus weiter. Die Nazis waren versessen darauf, Jerusalem für sich zu erobern und alle Semiten auszulöschen, denn sie handelten auch in der Tradition der „Kreuzritter“/Templer. Den Islam nutzten sie nur als Werkzeug, so wie sie vorher die „Judenräte“ installierten, um sie als Werkzeug für die Raubmordpolitik zu instrumentalisieren. Womit wir wieder in der „Neuzeit“ wären: In arabischen Ländern gab es Trainingslager u.a. für die „Wehrsportgruppe Hoffmann“.  Ferner haben viele deutsche Neonazis, darunter auch Horst Mahler, immer wieder den Kontakt zu Islamisten gesucht und hergestellt und am 11. September 2001 über die Anschläge in den USA gejubelt. Die Terrorbande kam übrigens aus Hamburg. Ein kaltblütig organisierter Job der Nazi-Geheimdienste, Staat im Staate „…über alles“.

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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5 Antworten zu Zivilisation ???

  1. alikase99 schreibt:

    Hier noch ein neuer Artikel der SZ zu Tarnidentitäten von Geheimdienstmitarbeitern und -mitarbeiterinnen: http://www.sueddeutsche.de/politik/v-leute-unbekannt-verlogen-1.2748721

  2. Berta Brahmer schreibt:

    Wie auch immer, was für edle Ziele auch immer, was für korrekte Fakten auch immer, welche weltrevolutionäre Visionen und Energien auch immer:
    Rassismus ist der größte Wertevernichter, weil er keine Veränderung des Menschen zulassen will, da er den Menschen auf angebliche biologische Prägung unveränderlicher Art einbetonieren will, um Menschengruppen diskriminierend und selektierend nach „wertiger“ und „unwertiger“ und eigene Positionen darin zur Vormacht zu postulieren.

    Klassenhass ist wie Rassenhass, übertragen auf den sozialen Bereich.

    • alikase99 schreibt:

      Worauf bezieht sich das? Werden die Morde der Noske-Soldateska, der Freikorps, hier als „antirassistische Taten“ verklärt?

      Rassismus und Klassenkampf: Begriffsklärung

      Rassismus bezieht sich nicht nur auf biologische Faktoren, sondern auch auf Kultur. Bitte dazu zumindest mal Wikipedia lesen. So viel muss sein, bevor man dazu etwas schreibt.

      Erforschung von Klassen und Schichten sowie deren Ableitung aus der Gesamtgesellschaft ist Gesellschaftswissenschaft, Soziologie. Klassenkampf beruht nicht auf Hass, sondern ist eine Tatsache. Wenn der dieser Staat der arbeitenden Bevölkerung, dem „Prekariat“, immer mehr Steuern abpresst oder via HartzIV Löhne senkt bzw. einen Niedriglohnsektor schafft, ist das Klassenkampf von “oben”, da dieser Staat ein Staat der Kapitaleigner ist, sozusagen ideeller Gesamtkapitalist.

      Das sind nüchterne Tatsachen. Zu den Theortiker*innen der Arbeitende Klasse gehörten auch Menschen der besitzenden Klasse, wie Friedrich Engels. Ihr Motiv war, menschlich leben zu wollen, was ihnen der Kapitalismus aber nicht gestattet, da er ein Konkurrenzsystem ist. Jeder gegen jeden, Balgerei und ständig Kriege.
      Es gibt grandiose Bourgeois, die Mittel spenden. Einige haben sogar Stiftungen gegründet, von denen sinnvolle soziale Projekte finanziert werden. Andere spenden, um ihr Gewissen zu erleichtern, wozu z.B. Bill Gates gehört.

      Ich bin gerade sehr traurig darüber, dass niemand die Forderung an die Waffenlobby stellt, dass die eine Stiftung für die Opfer ihrer Gier gründen. Der Bausand ist auch zur Neige gegangen und wir werden wieder mit Holz bauen müssen. Deshalb ärgert mich das Baumabholzen z.Zt. auch so. Ich denke zwar nicht, dass sich eine Tanne als Bauholz eignet, aber es geht mir um’s Prinzip. Bäume sollten nicht für ein inhaltsleeres Fest abgeholzt werden.
      Kennst Du den Arte-Film über Bausand? Schau ihn Dir mal an. Er ist in youtube zu finden.

      Und vertiefe Dich mal in die Bücher von Götz Aly.

      Noch einmal grundsätzich. Der Menschenmordkomplex, der militärindustrielle Sektor sät hass und Zwietracht. Warum? Das ist ganz logisch: Die Ökonomie basiert ja auch auf Handel und Nachfrage. Wo keine Nachfrage ist, kann nichts verkauft werden. Die Waffenindustrie kann nicht expandieren, wenn sich die Menschen lieben und soziale Kontakte haben bzw.sie sich vertrauen. Also muss Hass geschürt werden, ein Feindbild geschaffen werden, damit die Menschen zu den Waffen greifen und einander ermorden. kann ihr Kapital nur reproduzieren, wenn ein Feindbild Waffen nur verkaufen, wenn vorher ein Feindbild geschaffen wird, Zu diesem Zweck wird Kriegspropaganda gemacht, die Menschen entmenschlicht, damit die Tötungshemmung wegfällt. Klassenkampf “von oben” ist aber auch nüchtern, wenn der Polizei oder BGS-Truppen einfach gesagt wird: Ihr dürft jetzt die streikenden Arbeiter erschießen… – das sind Terroristen – ich befehle das!” und sie ganz cool dies einfach machen. Das ist Klassenkampf von oben. Aber leidende Menschen sind leidenschaftlicher und zeigen ihre Empörung. Hunger macht auch aggressiv. Dementsprechend sollte man auch Verständnis für Hass und Wut der Unterschicht haben. Viele der Flüchtlinge waren vor wohlhabend, jetzt gehören sie auch zur Unterschicht. Findest Du, dass ich in meinen Text Hass säe? Ich muss zugeben: Ich hasse die Mörderbanden. Aber ich mache keine Hasspropaganda. Ich bin keine Ideologin. Ich bin Materialistin. Dies dank Rosa Luxemburg und Karl Marx. Lese sie mal und zeige mir die Stellen, die Du als “Klassenkampfhass” ansiehst. Aus ihnen spricht die Empörung über ein menschenverachtendes System.

      Wenn Du schreiben kannst, kannst Du auch lesen. Du kannst ja auch mit Freund*innen einen Lesezirkel gründen. Es gibt auch Foren dazu, in denen Du nachfragen kannst.

  3. Pingback: Inszenierierte Panikmache? | foodandpeace

  4. Pingback: (updated) Inszenierierte Panikmache? | foodandpeace

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