HoGeSa-Inszenierung 2.0

Die Bundeszentrale der Terror-Vereinigung namens „Verfassungsschutz“ (und nach allem, was NSU-Untersuchungsausschüsse sowie NSU-Prozess zu tage befördert haben, muss man diesen Terminus für den VS benutzen) sitzt in Köln.  Auch die 1. HoGeSa-Demonstration vor einem Jahr mit Querverbindung zum Netzwerk der Defence Leagues (die sich an der Strategie der English Defence League orientierte) war vom VS gesteuert:

http://www.daniel-schwerd.de/hogesa-mit-beteiligung-des-verfassungsschutzes-was-wusste-die-landesregierung/

http://www1.wdr.de/themen/aktuell/hogesa-vmann-100.html

Und um den Blick darauf etwas abzurunden, hier noch das Video V-Mann-Land:

Nun musste ich heute früh in Twitter – noch bevor die Demonstrationen begannen – lesen, dass sich heute beweisen würden, dass die „Linksautonomen“ die wirklichen Gewalttäter seien. Und es dauerte auch nicht lange, bis BILD in NRW (der Springer-Konzern hatte immer schon den „heißesten Draht“ zu den deutschen Geheimdiensten) von Krawallen und Prügeleien der „Linksautonomen“ in Köln berichtete. Andere Medien sprachen vom „Schwarzen Block“. Die HoGeSa-Kundgebung am heutigen Tag in Köln ist eine Falle für die Linken. Dies, weil es darum geht, die Extremismusklausel mit „Hauptgefährder“ Linksextremismus aufrecht zu erhalten. Dies insbesondere, weil ja mittelerweile die Fakten eine völlig andere Wirklichkeit aufzeigen und weil dies nach dem Attentat auf die OB-Kandidation Henriette Reker umso deutlicher wurde.

In den „Unsicherheitskreisen“ wurde bereits vor ca. 5 Wochen eine false flag Propaganda organisiert: Es wurde ein Papier unter „Antifa-Geheimstrategie“ in Umlauf gebracht, dass davon sprach, dass „die Antifa“ Brandanschläge auf „Asylantenheime“ machen solle, um diese „den Rechten in Schuhe zu schieben“. Allein die Sprache war dilettantisch und verräterisch, da bekanntlich in der Linken niemand von „Asylanten“ etc., wurde aber scheinbar dem Kanzleramt präsentiert…

Ich gebe zu bedenken, dass der „Schwarze Block“ nicht nur leicht von Provokateuren des „Staatsschutzes“ instrumentalisiert und „unterwandert“ werden kann (wie ich dies während meiner Arbeit im Ermittlungsausschuss Berlin erfahren musste), sondern dass darin zahlreiche VS-Leute mitwirken. Wenn auf den harmlosen Herrn Prof. Grottian 5 (in Worten: fünf) VS-Spitzel angesetzt waren und diese scheinbar eifrig im Berliner Sozialforum mitwirkten, so muss angenommen werden, dass in den eben nicht so harmlosen und friedfertigen Gruppen der VS-Anteil exponentiell hoch bzw. angewachsen ist.

Dementsprechend wird der Aufmarsch in Köln also inszeniert, um den „Linksextremismus“ als eigentliche Gefahr darzustellen und zu verhindern, dass sich die Gewichtung im Staatsschutz bzw. VS hin zu einer stärkeren Überwachung und Eindämmung des Rechtsterrorismus verschiebt. Und die Polizei verschob noch vor Beginn der HoGeSa-Kundgebung 3 Wasserwerfer vom Kundgebungsort der Rechten hin zum Kundgebung der No-HoGeSa-Protestierenden.

Hoffen wir, dass diese Strategie, die „Linksextremen“ als die Oberbösewichter darzustellen, nicht aufgeht! Die Rechten befleissigen sich gerade darin, sie bzw. alle Bürger*innen der „Willkommenskultur“ als „Salafistenbeschützer“ darzustellen. Die Strategie, die dahinter steckt: Die Hooligans sollen ihre Militanz – die sich gegenwärtig gegen Asylunterkünfte austobt – auch gegen linke und grüne Politiker*innen richten.

Und im Grunde und langfristiger geht es darum, die Grenzen schnellstens wieder dicht zu machen und Angela Merkel abzusägen, wie uns „die Welt“ hier in diesem Artikel – sozusagen „zwischen den Zeilen“ mitteilt und die Leser*innen ihres Blattes propagandistisch verängstigt. Diese Angsthetze gehört zum Repertoire politischer Demagogie seit den „Alldeutschen“, die später auf Basis der „Protokolle“ aus dem zarisistischen Geheimdienst Angst vor Juden bzw. zunächst dem „bolschewistischem Judentum“ säten.

Von den Konservativen, vor allem in der CSU, wird die Bundeskanzlerin ja schon lange wegen ihrer angeblich „sozialdemokratischen“ Politik kritisiert.

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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2 Antworten zu HoGeSa-Inszenierung 2.0

  1. Lusru schreibt:

    Nun Alinka Seth, deine Überschreibungen
    >foodandpeace
    Für eine Gesellschaft ohne Kriege! For a society without wars! Panzer zu Waffeleisen – Tanks to waffle irons!<
    Teile ich.
    Mit dem Rest deiner Darstellungen kann ich nichts anfangen, da sie offenbar zum größten Teil einbetonierter VerschwörungsDenke entstammen, die mich gelegentlich nur mal im Detail interessieren, ansonsten nichts als Propagandageschwätz sind.

    • alikase99 schreibt:

      Ich habe das Konstrukt des „Linksterrorismus“ und des „Rechtsterrorismus“ – dem ich mich in dem Blogbeitrag widme, nicht erfunden. Diese „Verschwörungsdenke“ entstammt dem „Apparat“. Und seitdem es patriarchale Macht und Politik gibt, gibt es immer auch „Verschwörungen“, Neid, Missgunst, Habgier, Völkermorde sowie Propaganda, um die Sklaven zum Durchhalten und Mitmachen zu bewegen.

      Ich habe mich damit beschäftigt, wie die Innenpolitik des gegenwärigen Apparates funktioniert und was in den kranken Köpfen der Apparatschiks vor sich geht. Nicht mehr und nicht weniger. Und dies auch immer unter dem Vorbehalt,dass ich mich irren könnte. Ich habe es als These formuliert, Du hast mir jedoch keine Antithese geliefert, mit der es sich lohnt, sich auseinanderzusetzen. Du trägst also nicht zum Erkenntnisgwinn bei.

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