Entwürfe für die Solidaritätsarbeit mit und für Geflüchtete(n)

nicht nur rund um den Oranienplatz

Dies hier ist für Eltern und Kinderschützer*innen:

Zelte statt Autos

Zelte statt Autos

Und dieser ist für Künstler*innen – nicht nur in Kreuzberg :

paint a heart for refugeesSchickt  sie (oder eines von ihnen) an Eure Freund*innen und Bekannte sowie Arbeitskolleg*innen und/oder hängt sie im Hausflur, in den Backstuben etc. auf.

Ich werde jetzt dann schauen, wie sie wirken und ob man sie noch lesen kann, wenn 4 auf ein Blatt – für kleine Handzettel – kommen, wie hier z.B.: flyer1

Weitere Ideen für Menschen, die nicht in der Tretmühle der Arbeit oder des Studiums stecken und Zeit haben:

Der Flüchtlingsmarsch braucht dringend Geld. Besorgt Euch ein Waffeleisen und macht einen Waffelstand auf der Straße auf. Bietet sie gegen Spende für die Geflüchteten an und legt Infomaterial auf den Stand. Dies kann in allen Bezirken gemacht werden, nicht nur in Kreuzberg. Fragt einfach Nachbarn einer Parterrewohnung, ob Ihr Strom von Ihnen bekommen könnt, erstattet ihnen die Unkosten dafür, sucht Euch zwei Böcke, legt ein Brett darüber und schon ist der Stand fertig.

Außerdem kann jede*r von Euch auch Flyer in der U-Bahn verteilen und mit einer Spendendose herumgehen. Vielleicht fertigt Ihr dafür auch Blumen aus Krepppapier an, dann gibt’s einfach mehr Spenden.

Mehr Ideen und ihre praktische Umsetzung durch Aktivitäten sind notwendig (um die Not abzuwenden) und willkommen.

Hier ist ein Videofilm vom Oranienplatz von heute, dem 30.4.2014 und hier eine Stellungnahme von Dilek Kolat und Maria Böhmer, also der Landes- und Bundesbeauftragten u.a. für „Integration“.

Meine Erfahrung ist: Politiker dienen den Sachzwängen der Wirtschaft und die hat den Humankapitalprotektionismus erlassen, um die fähigsten und willigsten Arbeitskräfte auszuwählen und um zu verhindern, dass die Opfer dieser globalen Wirtschaftspolitik sich erheben. Die Politkerriege für Integration (die ja in Wirklichkeit auf Basis von Desintegration und Segregation für Militarismus / Kriegspolitik und Raubmordpolitik arbeiten, denn nichts anderes hat diese Gesellschaft den aus dem Produktionsprozess ausgestoßenen anzubieten) wird also nichts anderes versuchen, als die Geflüchteten hinzuhalten und die Bundesbeauftragte das Werk von Dilek Kolat auf noch höherer Ebene fortsetzen.

Einige der Geflüchteten, wozu auch Patras Bwansi gehört, benutzen oft den Begriff „Kapitalismus“ oder „Imperialismus“. Sie scheinen diese Begriffe aber theoretisch nicht durchdrungen und keine Strategie der Aufhebung entwickelt zu haben. Wäre es anders, würden sie sich nicht an die herrschenden Politiker wenden, sondern an die Arbeitenden. Immerhin hat Karl Marx sein Werk „das Kapital“ nicht für die bürgerlichen Politiker, sondern die arbeitende Klasse geschrieben.

Aber sie sind jung und intelligent und werden dies sicher noch lernen. Auf jeden Fall ist die nicht vorhandene Theorie und Strategie in punkto „Kritik der politischen Ökonomie“ kein Grund, ihnen die Solidarität zu verweigern. Es ist aber ein kritische Solidarität notwendig, denn zwei Jahre lang „refugeestrike“ haben das Elend und die Drangsalierung der Geflüchteten nicht behoben, sondern teilweise verstärkt, wie dies die Situation der Geflüchteten der Schule aufzeigt.

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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