Organisieren wir uns gegen den Amoklauf des Patriarchates!

Entwaffnen wir die Militärmaschinerie !

– mein Beitrag zum „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ – am Montag, den 25. November

Für eine gute und menschenwürdige Zukunft !

Schon seitdem sich die „Jäger-Mannschaften“ von uns als Menschen und Sammlerinnen abspalteten, kann nicht mehr von einem Zivilisationsprozess aus Frauensicht gesprochen werden. Bewaffnete Horden und Krieger  begannen uns zu dominieren und zu versklaven.  Wir Frauen wurden aus den Tempeln vertrieben und zu Prostituierten und Sklavinnen für ideologisch-religiöse und reale HERRschaft in und unter einer Theokratie mit patriarchalen Gesetzen gemacht. Phallokratische Stammbaumriten und Abstammungsideologien, Ehrenmorde, Vergewaltigungen, sexualsadistische Verstümmelungen, Zwangsprostitution sowie Zwangsehen sind Teil davon. Und immer noch genießen die Großmufties der von der patriarchalen und imperialistischen Kriegslogik einverleibten Religionen – zu denen auch das Christentum gehört – in den bürgerlichen Medien hörige Aufmerksamkeit.

Wie mir jemand aus am Donnerstag, den Algerien berichtete, droht sich der imperialistische Krieg, den der herrschenden Clan Saudi-Arabiens durch Infliltrierung der malischen Berber (in Mali: den Tuareg ) führt, auf den gesamten Kontinent Afrika auszudehnen, da wiederum die sogenannten „Subsaharians“ von insbesondere Frankreich bewaffnet und als Kanonenfutter in die Schlacht geworfen werden.

Die Folgen davon für die Zivilbevölkerung, hauptsächlich Frauen und Kinder sind katastrophal: http://www.irinnews.org/report/99179/out-of-spotlight-humanitarian-crisis-continues-in-mali

Was der patriarchale Krieg in Syrien anrichtet, ist bekannter, denn darüber berichten auch deutsche Medien. Und auch dort sind Waffen „made in Germany“ im Einsatz.

Mittelerweile merken immer mehr Menschen, dass sie im Räderwerk einer die Erde vernichtenden Militärmaschinerie stecken. Sie beraubt uns unserer produktiven Energien. Sie macht uns Angst. Sie löst Aggressionen, Wut und Ohnmacht sowie Verzweifelung über die vielen Opfer in uns aus. Städte und Dörfer verwandeln sich in Trümmerfelder, Ernten werden vernichtet, Gewässer werden verseucht, unsere natürliche Lebensgrundlage zerstört. Die Militärmaschinerie – der patriarchale Destruktionskomplex – brachte und bringt immer grausamere Massenvernichtungswaffen hervor. Sie bedroht den gesamten Planeten und das Leben auf ihm und sie verschlingt immer mehr an Ressourcen, die dringend für unser Leben, unsere Existenz benötigt werden. Und zeigt uns dieses System – das innerhalb der Epoche der bürgerlichen Revolution  ca. 9 Millionen Frauen als Hexen ermordete und im letzten Jahrhundert unter der Kriegspropaganda „Krieg dem jüdischen  Bolschewismus“ den Massenmord an europäischen Juden und Jüdinnen betrieb – nicht permanent seine menschenverachtende und Leben vernichtende totalitäre Fratze? Seit dem 11. September 2001 existieren wir in einer Epoche des „reinen Krieges“ (Paul Virilio)

Statt Demokratie und Frieden zu bringen und auch die Situation der Frauen zu verbessern, womit  der Krieg gegen die Taliban in Afghanistan legitimiert wurde, wurden Afghanistan und der Irak noch mehr destabilisiert und die Menschen – insbesondere die Frauen und Mädchen dort – leben unter noch schlimmeren Bedingungen als zuvor. Dies, weil wir Frauen in fast allen Nationen dieser Welt unbewaffnet und damit Freiwild – auch für Massenvergewaltigungen der Mordbrenner- sind, wie sie täglich im Kongo, dem Sudan und Somalia sowie Syrien und auch Saudi-Arabien (dort sind es Frauen aus Äthiopien, die Freiwild für die Staatssicherheitskräfte/Soldaten sind) statt finden.

Wenn wir diese militärische Vernichtungslogik – die auch die Naturwissenschaften innerhalb der Erforschung von A-B-C-Waffen – instrumentalisiert(e) und Anzeichen eines globalen Amoklaufes des Patriarchates enthält – nicht aufhalten, so werden wir auch bald hier in der westlichen Industriegesellschaft unter immer grausameren Lebensbedingen – bedingt durch die mit den Kriegen einhergehenden Kollapps des auf dem Kapital basierenden Wirtschafssystems zermalmt. Schon jetzt werden wir dazu erpresst, unter völlig entrechteten Bedingungen – für die Herren der Produktions- und Destruktionsmittel – zu malochen und viele von uns Frauen müssen sich prostituieren, nur um überleben. Das weibliche – eigentumslose – Prekariat ist das primäre Ausbeutungsobjekt sowie Reproduktionsobjekt dieser patriarchalen Militarisation. Damit aber haben wir auch die Macht, es zu überwinden. Ohne uns Frauen könnten die Kriege nicht mehr stattfinden. Ein gut organisierter Sex- und Gebärstreik würde bereits genügen, und es würde in sich zusammenfallen. Wieviel Angst sie vor uns haben, konnte ich auch bei einem Go-In in der IG-Metall erfahren.

Solidarisieren wir uns mit den Opfern dieser Raubmordpolitik:

„Keine Lager für Frauen!“

http://women-in-exile.net/

Schreiben wir offene Briefe an die Frauen in der Sozialdemokratie, dass sie der Koalition mit der CDU nur dann einzugehen, wenn ab sofort keine Waffenproduktion und kein Waffenexport mehr geduldet wird. Denn diese Mordmaschinen bedrohen uns und das Leben unserer Kinder! Geht in die Parteizentralen der SPD und sprecht dort mit den SPD-Frauen. Denn schon 1914 wurde durch die Zustimmung zu den Kriegskrediten ein Weltkrieg entfacht, der schnell in den 2. Weltkrieg überging und nach 1945 im Nahen Osten weiter lief…

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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