Der Krieg gegen unbewaffnete afrikanische Zivilisten

Der Krieg in Libyen wurde mit dem Schutz der Zivilbevölkerung begründet.

http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/libyen-nato-kampfhubschrauber-beschossen_aid_633940.html

Doch nun zeigt sich, dass es in Wirklichkeit um ganz andere Ziele ging, denn unter Anleitung italienischer Milizen wurde auf unbewaffnete „Boatpeople“ geschossen:

Am 07.10.2013 haben die italienische und libysche Grenzpolizei sowie zugehörige weitere Grenzüberwachungsbehörden ein Übereinkommen abgeschlossen. Demnach wird ab sofort die libysche Grenzgendarmerie mit den italienisch-libyschen Schiffen patrouillieren, überwacht durch italienische Grenzpolizisten. Einzelheiten über die Modalitäten gemeinsamer Patrouillen wurden nicht veröffentlicht. Eingesetzt werden alle Patrouillenschiffe, die Italien dem nordafrikanischen Land seit 2009 (damals an Gaddafi) geliefert hat. Das war eine sofortige italienisch-europäische Antwort auf die Schiffstragödie vor Lampedusa am 03.10.2013, die 363 eritreischen und somalischen Flüchtlingen das Leben gekostet hat.

http://ffm-online.org/2013/10/13/libysche-kuestenwache-schoss-auf-fluechtlingsschiff-dadurch-kenterte-es/

Nun stellen Sie sich einmal vor, auf dem Boot hätten sich US-Amerikaner befunden…

Ich denke, dass die Verantwortlichen für dieses Verbrechen vor den Internationalen Strafgerichtshof gehören, denn sie töteten vorsätzlich Zivilisten.

Da sich auf dem Booten zumeist Zivilisten aus dem ganzen Kontinent Afrika befinden, ist dies wie eine Kriegserklärung an den Kontinent Afrika zu verstehen.

Noch ein paar Links zum Krieg in Libyen:

http://blog.zeit.de/ladurnerulrich/2011/03/21/kopflos-in-den-krieg/

http://www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-libyen-menschenrechtler-werfen-rebellen-gewalt-gegen-zivilisten-vor-a-774077.html

http://de.ria.ru/politics/20110823/260237207.htmlHiermit möchte ich noch daran erinnern, dass ich – bereits am 14. Februar 2011, an der Seite der tunesischen Aufständischen stehend, vor und in der italienischen Botschaft gegen diesen Neokolonialismus protestierte. Und als wir – aCampada, die Empörten von Berlin – im Sommer 2011 unsere Platzbesetzung des Alexanderplatzes mit unserem Protest gegen die Gräuel der Militäreinsätze in Libyen begündeten. Wir wurden jedoch von der Polizei ebenso attackiert, wie die Hungerstreikenden am Brandenburger Tor. Einige von uns stehen nun an der Seite der Opfer des Krieges.

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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2 Antworten zu Der Krieg gegen unbewaffnete afrikanische Zivilisten

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