Asylheime und das ehemalige Stadium der Weltjugend

Was ich nicht so ganz verstehe: Warum regen sich die Berliner und Berlinerinnen mehr über Asylheime auf als über den gigantischen Hochsicherheitstrakt des BND in der Chausseestr. ? Liegt es daran, dass die Nazis, die die Anwohner aufhetzen, ihr eigenes Nest nicht beschmutzen wollen? Ist es die deutsche Mentalität des „nach oben buckeln und nach unten treten“? Oder stimmt es, was Mely Kyak unlängst in der Frankfurter Rundschau schrieb: „Als Nazi, als Menschenhasser oder Minderheitenbespucker lebt man in diesem Land wie Gott in Frankreich!“ ?

Doch zurück zum BND (und weil sich so viele Deutsche über Kosten/“Steuergelder“ für Flüchtlinge erregen, obwohl es viel schönere Erregungszustände gibt): Die Unkosten für diesen gefährlichen Apparat, der bekanntlich in Waffenschiebereien (darunter sogar Plutoniumschmuggel) verwickelt war und ist und der seine schützende Hand oftmals über Islamisten hielt und wahrscheinlich immer noch hält (da er sie, wie in Ägypten und dem Sudan selbst ausbildete; die Konrad-Adenauer-Stiftung half der Muslimbruderschaft in Ägypten noch im letzten Jahr mit einer Finanzspritze für ihren Wahlkampf) sind hier dokumentiert:

http://bulaland.de/index.php/gesamtbudget-bnd-531-171-000-eur-oder-lieber-doch-facebook-aktien/

Wer etwas mehr wissen möchte, dem sei die Lektüre von Erich Schmidt-Eenbohm „BND – Der deutsche Geheimdienst im Nahen Osten“ empfohlen.

Und noch einmal zu Hellersdorf: Dazu hat die Jungle World einen interessanten Beitrag geschrieben, der recht optimistisch endet:

(…) Wenn die Situation auch etwas Gutes hat, dann ist es wohl die Tatsache, das die Menschen in Hellersdorf endlich dazu gezwungen werden, sich mit ihrem eigenen Rassismus auseinanderzusetzen. Jedes Gespräch mit den Teilnehmenden der Mahnwache oder auch den Journalisten ­nötigt sie dazu, Position zu beziehen, und jedes Argument, das ihnen entgegengebracht wird, trägt zumindest theoretisch die Möglichkeit des Nach- und vielleicht Umdenkens in sich. (…)

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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