SOLIDARITÄT MIT DEN VON NAZIS ANGEGRIFFENEN ASYLSUCHENDEN IM LAGER WASSMANNSDORF

Freedom-Painting-Team In Action, Berlin-Heinrichplatz

Brief summary of the call (German below) in English:

One year after the murder of NSU have been public, Nazis attacked asylum seekers in Waßmannsdorf, nearby Berlin-Schönefeld on Oct. 9th.
https://en.wikipedia.org/wiki/Wa%C3%9Fmannsdorf

The refugees are very isolated now. Instead of show and give them solidarity and another home, the public traffic managers stopped the bus line to the asylum seekers camp.

Refugee-activists, anti racists, anti fascists and many other human rights activists want to give them solidarity. The demonstration will start 12 h at trainstation Schönefeld, today, Saturday, Oct. 27th

I personal cannot go there, because I’m invalid for marching, but I will call the public traffic service on Monday and I’ll write a protest letter to the responsible people:

http://www.bvg.de/index.php/de/3171/name/Kontakt/contact/article/291928.html

http://www.gemeinde-schoenefeld.de/

Maybe you can do it too, if you can’t go the demonstration?

And the refugees on Oranienplatz. Berlin-Kreuzberg are needing solidarity and help too. Please go there and ask for the need.

Please inform and invite your friends, comrades and neighbors.

More about the inhuman conditions of asylum seekers in the original message (German language).
Maybe you can use google translator?

WEITERLEITUNG des Aufrufes:

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SOLIDARITÄT  MIT  DEN  VON  NAZIS  ANGEGRIFFENEN  ASYLSUCHENDEN  IM LAGER  WAßMANNSDORF

Samstag, 27. Oktober 2012 // S-BHF Schönefeld // 12.00 Uhr

In Deutschland werden Asylsuchende in Lager gesteckt, schönredend „Heim“ genannt. Am Stadtrand von Berlin steht ein solches
am Randes des kleinen Ortes Waßmannsdorf. Dort leben die Menschen in zwei heruntergekommenen Plattenbauten, in kleinen Zimmern mit einer Toilette für ein Haus, Küche und Dusche auf einem Flur, warmem Wasser nur am Morgen. Diese Häuser und ihre Bewohner_innen wurden zuletzt am 9.10.12 von Nazis angegriffen, die Steine und Flaschen in die Fenster warfen, Türen beschädigten und die Parole „Rostock ist überall“ hinterließen. Fünf Tage später trat der neue Fahrplan in Kraft, dank dessen die Haltestelle an dem Lager in den Abendstunden nicht angefahren wird. Dann, wenn es dunkel ist, sind die Bewohner_innen gezwungen, durch den verlassenen Ort zu laufen, um zu dem „Heim“ zu gelangen. So gehen ein Jahr nachdem der NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) „entdeckt“ wurde, Nazis und Landkreis Hand in Hand.

In Deutschland gehört es zur alltäglichen Politik, Asylsuchende in ihnen feindlichen Umgebungen zu isolieren. Die Menschen werden entweder sofort in die bedrohlichen Lebensbedingungen abgeschoben, aus denen sie geflohen sind, oder bis dahin an Orten ausgelagert, an denen ein sicheres Leben und freie Bewegung verhindert werden. Den Frauen, Männern und Kindern wird verboten, sich eine Wohnung an einem sicheren Ort zu suchen. Stattdessen tragen in Waßmannsdorf die Verkehrsbetriebe ihren Teil zur Bedrohung durch Ausländerbehörde, Polizei und Nazis bei, indem abends die einzige Verbindung dorthin ausgesetzt wird. Während es zum guten Ton gehört, sich von den Nazis zu distanzieren, werden Migrant_innen ihnen ausgeliefert. Auch 20 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen funktioniert der Angriff auf das Leben der Menschen, deren Leben für illegal erklärt wird, reibungslos. Dazu gehören statt Gesundheit, Wohnungswahl und Bildung die Ausgrenzung, das Verbot jeder Tätigkeit und Gefahr für Leib und Leben. Dass deren Leben und Sicherheit in Deutschland schlicht egal sind, gehört zu ihrer Isolierung in Waßmannsdorf.

WIR FORDERN:
— Sicherheit für das Leben der Asylsuchenden
— Freie Wohnungswahl
— Zugang zu Gesundheit, Bildung und Arbeit

ALS  TEIL  DER  PROTESTBEWEBUNG  DER  FLÜCHTLINGE  IN  DEUTSCHLAND  FORDERN  WIR:
1. Den Stopp aller Abschiebungen
2. Die anerkennung aller Asysuchenden als politische Flüchtlinge
3. Die Aufhebung der Residenzpflicht
4. Die Schließung aller Isolationslager

Kommt zum Flüchtlings-Protest-Camp am Oranienplatz in Berlin/ Kreuzberg
Solidarisiert Euch mit den hungerstreikenden Flüchtlingen am Brandenburger Tor

www.asylstrikeberlin.wordpresse.com    www.refugeetentaction.net

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Diesen morgen im DRadio:

Im Hungerstreik: Die Flüchtlingsproteste vor dem Brandenburger Tor
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/10/27/drk_20121027_0747_8426bb66.mp3

Kein Platz für Flüchtlinge:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/10/27/drk_20121027_0749_d26f6fd8.mp3

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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