Fußball als Zurichtung für und Stärkung des Nationalchauvinismus und Patridiotismus

Wir stark der bürgerliche Staat und die bürgerliche Nation den Nationalismus braucht, können wir an den Fußballspielen studieren. Fußball wird hoch bezahlt und auch die Medien verdienen damit.  Gleichzeitig bedient der Fußball die Interessen der Herrschenden, die solche Spiele als Kanalisierung von Aggressionen brauchen und stets eine Identifikation mit der Nation erzeugen.

Ich erlebte dies eben, als ich einen alten Freund besuchte und der sich das Spiel Deutschland-Schweden ansah.  Es war die 80te Minute des Spieles und es stand 4:3 für Deutschland.  Ich sagte zu ihm: „Es wäre schön, wenn die schwedische Mannschaft noch ein Tor schießen würde.“ Sofort machte er mich an und sagte: „Nein, die Deutschen sollen gewinnen.“

Ich hatte meine Anmerkung lediglich gemacht, weil ich es als spannend ansehe wenn ein Gleichstand der Tore erreicht werden würde und ich in diesem Moment noch etwas Spannung haben wollte. Und außerdem vertrete ich die Auffassung, dass die Mannschaft, die am Qualifiziertesten und außerdem auch noch fair spielt, gewinnen sollte. Und was Nationalstaaten anbelangt, hege ich einfach mehr Sympathie mit der schwedischen Nation als mit der deutschen. Mir fehlt auch jegliches Interesse, mich positiv mit ihr oder irgend einer anderen Nation zu identifizieren.

Mein alter Nachbar, der sich immer als „Linker“ ausgab und kommunistische Theoretiker gewälzt hat, war leider infiziert und wirkte auf mich wie ein nationaler Fußballspießbürger, der nach Sieg der eigenen Nation lechzt… Ich beschimpfte ihn dann als Fußballnationalchauvinisten und mit Grausen feststellen, dass immer wieder ien paar Sekunden lang das Emblem der Bundesadlers auf der Mattscheibe gezeigt wurde.  Angewidert wandte ich mich ab.

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Über alikase99

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern.
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